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Donnerstag, 8. Juli 2010

Tödliche Messerstechereien in Göteborg

Seit Februar 2010 starben in Göteborg vier Menschen nach einer Messerstecherei. Nur einer der Toten war früher in die kriminellen Aktivitäten in der Stadt verwickelt und bei zwei Fällen ist der Täter noch nicht bekannt. Alle vier Fälle haben gemeinsam, dass sie mitten in der Stadt geschahen und die Motive der Täter banal scheinen oder unbekannt sind.

Voriges Jahr starben in ganz Västra Götaland nur sechs Menschen nach Messerstechereien. Diese Entwicklung gibt den Behörden Göteborgs zu denken, denn parallel zu den steigenden Todesfällen zeigt auch die Statistik, nach der immer mehr Personen illegalerweise Messer mit sich führen und diese auch sehr häufig ziehen um andere zu bedrohen oder ihre Forderungen zu stärken.

Auch die Fälle, wo Messer für kriminelle Aktivitäten angewandt werden zeigt seit drei Jahren eine steigende Rate. Während im Jahre 2008 noch rund 1700 Drohungen und Überfälle im Västra Götaland mit Hilfe eines Messers erfolgten, stieg die Zahl im Jahre 2009 bereits auf 2300 Fälle und wird dieses Jahr voraussichtlich erneut überboten.

Herbert Kårlin

Sonntag, 13. Juni 2010

Steigende Gewalt in Göteborg

Während der letzten sechs Jahre haben sich Überfälle mit Messern und Messerstechereien in Göteborg verdreifacht. Immer häufiger haben diese Messerstechereien nun auch tödliche Folgen, was dazu führt, dass immer mehr Göteborger Nachts Angst davor haben allein durch die Straßen der Stadt zu gehen oder noch ein Restaurant oder eine Bar zu besuchen.

Aber auch Vergewaltigungen finden in erschreckender Höhe statt, denn kaum eine Woche verstreicht, an der nicht mindestens eine Frau in Göteborg eine Vergewaltigung bei der Polizei anzeigt, wobei die Dunkelziffer nicht in Betracht gezogen wird und die tatsächliche Anzahl an Vergewaltigungen nach Aussagen der Frauenverbände vermutlich um ein dreifaches höher ist als die bekannte Anzahl.

Hinzu kommen in Göteborg die nahezu täglichen Überfälle auf kleine Läden, was dazu führte, dass immer mehr Politiker einen bargeldlosen Zahlungsverkehr für ganz Schweden einführen wollen. Zu all diesen Problemen kommen die im Sommer steigende Anzahl an jugendlichen Randalierern, die bereits den Göteborger Stadtteil Tynnered verunsichern. Eine ähnliche Entwicklung stellt man auch in Stockholm und Malmö fest.

Herbert Kårlin