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Freitag, 16. Dezember 2011

Parkplätze mit Problemen in Göteborg

Am heutigen Freitag wird ein Großteil der Langzeitparkplätze in Göteborg zu Parkplätzen mit einer maximalen Parkzeit von zwei Stunden umgestellt, was an einigen zentralen Stellen wie dem Grönsakstorget bedeutet, dass bis zu 25 Prozent der Fahrzeuge, die dort bisher über vier Stunden parken, aus dem Zentrum verdrängt werden. Es handelt sich dabei überwiegend um Angestellte der nahen Büros und der Saluhallen.

Nach den Argumenten der Stadt soll diese Beschränkung lediglich dazu dienen, dass in Zukunft eine größere Anzahl an Personen die Möglichkeit haben soll in der Innenstadt einkaufen zu können, zumal die Geschäfte in nächster Nähe überwiegend schwedische Produkte schwedischer Hersteller anbieten. Die Planung des unterirdischen Parkplatzes am Grönsakstorget, sowie die Aufwertung des Platzes, wurde indes auf Eis gelegt.

Gleichzeitig mit der Reduzierung der Parkzeiten in der Innenstadt mussten zahlreiche Kurzzeitparker, die Stellen wählten, wo man nur bis zu 30 Minuten parken darf, dass die Automaten wegen einer falschen Einstellung grundsätzlich kein Wechselgeld herausgeben und das Parken daher für viele weitaus teurer wird als angegeben. Die Gesellschaft, die für die Einstellung der Parkautomaten zuständig ist, kennt das Problem, das ohne Schwierigkeiten behoben werden kann, und will dies im kommenden Jahr angehen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 25. Januar 2011

Renovierung der Saluhallen, ein Problem für die Händler

Seit Januar letzten Jahres wird die Stora Saluhallen in Göteborg renoviert und jeweils ein Drittel der Händler muss vorübergehend in ein provisorisches Nebengebäude ziehen. Während des Umzugs gewährt der Vermieter der Halle, die städtische Baugesellschaft Higab, den Händlern einen gewissen Mietnachlass, der sie vor allem für die Umzugskosten kompensieren soll.

Da sich während der Arbeiten herausstellte, dass die Schäden an der Saluhallen bedeutender als vermutet sind, ziehen sich die Bauarbeiten nun voraussichtlich um ein weiteres Jahr hinaus und die renovierte Halle kann unter Umständen erst zu Beginn des Jahres 2013 wieder voll bezogen werden.

Auch wenn der Umzug den Händlern keinen finanziellen Schaden verursachen sollte, so stellen dieses jedoch fest, dass der Umsatz in der Nebenhalle um 40 bis 50 Prozent einbrach und mehr als einer unter ihnen von den geschrumpften Einnahmen kaum noch überleben kann. Das Hauptproblem ist indes, dass die Besucher der Markthalle nur ihren Gewohnheiten folgen und die Treue zu den Händlern erst an zweiter Stelle kommt.

Herbert Kårlin

Montag, 28. Dezember 2009

Die Große Markthalle in Göteborg wird renoviert

Dieses Jahr wurde die Große Markthalle (Stora Saluhallen) 120 Jahre alt, ein historisches Bauwerk, das seit Jahren unter Denkmalschutz steht und noch von den Götaverken, zur Glanzzeit der Werftaktivitäten in Göteborg, erbaut wurde.

Ab Januar 2010 wird nun die gesamte Markthalle in drei Etappen renoviert, wobei die Bausubstanz und das Aussehen jedoch erhalten bleiben. Es werden vor allem Lagerräume, Bodenbalken, Heizung und Ventilation dem aktuellen Standard und modernen Sicherheitsverordnungen angepasst.

Damit die Renovierung die Händler nicht beeinflusst wird auf dem Kungstorget, direkt neben der Stora Saluhallen, eine provisorische Halle errichtet in der jeweils ein drittel der Stände während der Umbauarbeiten Platz finden. Diese Halle wird gegen Ostern fertig werden, damit ein Drittel der Stände von Ostern bis November dort Platz finden. Im November können dann die vorübergehend ausgelagerten Stände an ihre alten Plätze zurückkehren und das nächste Drittel in die provisorische Halle umziehen. Gegen Ende 2011 wird dann die bisherige Markthalle modernisiert wieder voll einsatzbereit sein.

Herbert Kårlin