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Montag, 10. Oktober 2011

Medizinischer Erfolg in Göteborg

Erstmals ist es einem privaten Krankenhaus in Göteborg gelungen unbefruchtete eingefrorene Eizellen künstlich zu befruchten, einzusetzen und damit zwei Frauen zur Schwangerschaft zu verhelfen. Damit ist es dem Carlanderska Befruchtungszentrum in Göteborg erstmals in ganz Skandinanvien gelungen eine Vitrifikation erfolgreich mit unbefruchteten Eizellen durchzuführen.

Das Carlanderska Krankenhaus gehörte mit zu den ersten in Skandinavien, die sich auf IVF (In-vitro-Fertilisation) spezialisierten und gehörte heute, nach 24 Jahren Tätigkeit, mit zu den führenden Kliniken Europas in diesem Bereich, was Göteborg, nach der ersten Transplantationen einer Gebärmutter im Sahlgrenska Universitätskrankenhaus, zu einer bedeutenden Anlaufstelle für kinderlose Frauen machen wird.

Bisher kamen weltweit nur etwa 900 Kinder durch die Vitrifikation von unbefruchteten eingefrorenen Eizellen, die nach einem langsamen Auftauen künstlich befruchtet werden und den Frauen eingesetzt werden, zur Welt. Noch heute ist die üblichste Methode befruchtete Eizellen aufzubewahren, eine Methode, die das Carlanderska Krankenhaus ebenfalls durchführt.

Herbert Kårlin

Samstag, 7. November 2009

Sparmaßnahmen in der Geburtshilfe des Sahlgrenska Universitätskrankenhaus Göteborg

In einer Zeit, in der die Geburtenrate in Göteborg endlich wieder steil nach oben geht werden zukünftige Mütter von neuen Sparmaßnahmen betroffen, die die Geburtenfreudigkeit schnell wieder bremsen könnten. Das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus in Göteborg will ausgerechnet bei der Geburtshilfe sparen.

Ab nächstem Jahr sollen nun Frauen, die eine problemlose Schwangerschaft und normale Geburt hatten das Sahlgrenska bereits sechs Stunden nach der Geburt wieder verlassen. Diese Maßnahme halten zahlreiche Ärzte und Frauenorganisationen für eine Fehlentscheidung.

Bisher wurden Mutter und Kind im Sahlgrenska im Normalfall zwischen ein und zwei Tagen unter Beobachtung gestellt. Den Frauen wurde damit auch der erste Schritt ins Säugen leichter gemacht und bei Erstgeburten konnten vor allem junge Frauen Hilfe und Tipps bekommen, die bei den neuen Maßnahmen eine dritte Stelle übernehmen muss, die dann die „eingesparten“ Kosten übernehmen muss.

Zahlreiche Ärzte, selbst innerhalb des Sahlgrenska Universitätskrankenhauses, weisen darauf hin, dass vor allem Herzkrankheiten bei Kleinkindern nicht in den ersten sechs Stunden, jedoch den ersten beiden Tagen entdeckt werden könnten und die vorgesehenen Einsparungsmaßnahmen daher vor allem auf Kosten der Gesundheit der Kinder gingen.

Herbert Kårlin