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Montag, 13. Dezember 2010

Göteborg erhält die weltweit größte Beachvolleyballanlage

Der Verein für Beachvolleyball verfügt in Göteborg um rund 1500 Mitglieder, die bisher ihre Lokale im Industriegebiet Högsbo anmieten. Ab nächstem Jahr kann sich diese Situation nun ändern, indem im Göteborger Änglagården die weltweit größte Halle für Beachvolleyball entsteht.

Änglagården ist bereits heute ein bedeutendes Sportgebiet Göteborgs und liegt nahe der Kviverg Kaserne, wo sich mehrere Museen und eine sehr große Jugendherberge liegen. Die Infrastruktur dieses Gebietes ist daher wie geschaffen für eine weitere sportliche Aktivität, die diesen Teil Göteborgs weiter beleben wird.

In der vom Verein finanzierten Halle kann man das ganze Jahr über in Sommeratmosphäre seinem Sport nachgehen, wobei nach der sportlichen Aktivität auch ein Café zur Entspannung einladen wird. Die Halle wird auch sämtliche Büroräume des Verbandes beherbergen und von einer, im Sommer zu benutzenden, Beachvolleyballanlage im Freien ergänzt.

Herbert Kårlin

Dienstag, 23. Februar 2010

Die Schneelast wird zur Gefahr in Göteborg

Schneemassen wie sie seit 1967 nicht mehr in Göteborg gesehen wurden, bedrohen nun zahlreiche Dächer der Stadt. Nachdem am Montag eines der Dachfenster des Hauptbahnhofs brach und eine Person verletzt wurde, musste etwa die Hälfte des Bahnhofs abgesperrt werden. Welches Risiko das Dach des Bahnhofs in sich birgt müssen nun Fachleute klären.

Die meisten Sporthallen Göteborgs wurden bis vorerst Mittwoch ebenfalls gesperrt, nachdem mehrere Hallendächer Schwedens unter der Schneelast bereits nachgaben und zahlreiche Verletzte mit sich führten. Alle geschlossenen Hallen können erst wieder nach der Räumung des Schnees und einem Besuch eines Gutachters wieder geöffnet werden.

Am Montag Nachmittag musste auch der Speisesaal des Östra Sjukhusets (Ostkrankenhaus) in Göteborg geräumt werden, da sich das Dach unter den Schneemassen zu biegen begann. Bisher kann niemand sagen, was geschieht, wenn es weiterhin schneit und niemand weiß zur Zeit wie viele der bisherigen Schäden auf Baupfusch zurückzuführen sind.

Herbert Kårlin