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Freitag, 27. Dezember 2013

Göteborger denken beim Weihnachtsessen ans Gewicht

Die schwedische Abnehmkette Itrim beauftragte das Meinungsforschungsinstitut Sifo damit herauszufinden wie viel Gewicht der Durchschnittsschwede, aufgeteilt nach Region und Gemeinde, an den drei Weihnachtstagen auf Grund von Schinken, Wurst, fettem Salat, Bier und Schnaps zunimmt, und entdeckte dabei sehr bedeutende regionale Unterschiede.


Auf ganz Schweden gerechnet nehmen die Bewohner Stockholms und die Gemeinden um den Mälaren am meisten zu, denn hier nehmen 15 Prozent der Bewohner in den drei Tagen drei Kilogramm oder mehr zu, eine Gewichtszunahme, die man nicht mehr so schnell verlieren wird, falls man anschließend nicht zu drastischen Mitteln greift um die überflüssigen Kalorien wieder los zu werden.

Nach der Untersuchung zeigen sich die Bewohner Göteborgs zu Weihnachten sehr genügsam, denn hier findet man gerade einmal fünf Prozent an Bewohnern, die in den drei Tagen mindestens drei Kilogramm zunehmen. Allerdings zeigt das Gesamtergebnis auch, dass zu Weihnachten 38 Prozent der Schweden in irgendeiner Weise wegen dem zu vielen Essen und dem ausgiebigen Trinken zunehmen, und Weihnachten ist nur eines der Ereignisse im Laufe eines Jahres in denen ein Schwede gut isst und trinkt.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Freiwillige Weihnachtswohltätigkeit in Göteborg

Arme und Obdachlose in Göteborg konnten am Heiligen Abend geradezu wählen wo sie kostenlos ein Weihnachtsessen erhalten können und oft zudem ein kleines Weihnachtsgeschenk erhielten um wenigsten Weihnachten in guten Erinnerungen zu behalten. Private Organisatoren, Rettungsdienst und Stadtmission gaben sich Mühe rund 1000 bedürftigen Personen ein reichhaltiges Weihnachtsessen zu bieten.

Die Aktion zu Weihnachten ist zwar begrüßenswert, zeigt jedoch gleichzeitig eine Schattenseite Göteborgs, die beweist wie viele Arme bereits in der Stadt leben und nicht nur zu Weihnachten Probleme haben, sondern diese das ganze Jahr mit sich herumtragen ohne dass ihnen im Laufe des Jahres auf die gleiche Weise Hilfe geboten wird. Gemeinschaft und Ernährung sind aber das ganze Jahr über wichtig, nicht nur am Heiligen Abend.

Dass am Heiligen Abend rund 1000 Arme einen Weihnachtstisch und kleinere Geschenke finden, zeigt auch nicht das gesamte Bild der Armut der Stadt, denn sehr viele Arme wollen sich nicht als Bedürftige zeigen und verzichten selbst zu Weihnachten auf ein entsprechendes Angebot. Niemand weiß genau wie viel echte Armut bereits in Göteborg herrscht, aber die Zahlen schwanken zwischen 5000 und 20.000 Personen, und dies bei einer Stadt, die nur etwas über 500.000 Einwohner hat.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 25. Dezember 2010

Weihnachtsfest in der Stadtmission Göteborg

Wie jedes Jahr lädt die Stadtmission Göteborg alle Bedürftige Göteborgs während der drei Weihnachtstage zu einem Weihnachtsessen ein, das auch dieses Jahr in der Sankt Johanneskyrkan der Stadt serviert wird. In der Regel treffen sich an diesen drei Tagen jeweils etwa 500 Personen, die dort nicht nur essen, sondern auch gemeinsam Weihnachten feiern können.

Die Stadtmission lädt zum Weihnachtsessen nicht nur all jene ein, die selbst bei minus 15 Grad kein Dach über dem Kopf haben, sondern auch alle, die nach Drogen- oder Alkoholmissbrauch einsam sind und nur mit Hilfe von staatlicher Unterstützung überleben können. Auch zum Neuen Jahr plant die Stadtmission wieder eine Essensausgabe, die erneut von den Unternehmern der Stadt finanziert wird.

Zum 24. März plant die Stadtmission, in Zusammenarbeit mit dem Folkteatern Göteborg, in der Johanneskirche die Aufführung des Theaterstücks „Breaking the Rules“ nach dem gleichnamigen Preisfilm von Lars von Triers. Die beiden Schauspieler Göran Ragnerstam und Karin Lykke werden das Stück gemeinsam mit Amateurschauspielern aufführen, wobei sämtliche Einnahmen der Stadtmission zur Verfügung gestellt werden.

Herbert Kårlin