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Freitag, 31. August 2012

Multikulturelle Basarausbildung ohne Basar in Göteborg

Seit 2010 verspricht die Stadt Göteborg einen internationalen Basar zu schaffen, der nicht nur zahlreichen Einwanderern eine solide Arbeitschance, insbesondere als Kleinunternehmer, bieten soll, sondern auch ein touristische Attraktion werden kann, der für die multikulturelle Kultur Göteborgs spricht. Auch wenn der Basar nun vom Stadtrat in ungreifbare Ferne gerückt wurde, begann die Stadt die zukünftigen Besitzer der Basarstände auszubilden.

Nach der ersten Stufe dieser Ausbildung kann man nun bereits die Bilanz ziehen, dass unter den 27 Teilnehmern der Ausbildung möglicherweise ein einziger eine Firma gründen wird. Den Teilnehmern, die mehrheitlich seit Jahren arbeitslos sind, wurde als Start angeboten kostenlos einen kleinen Stand an zwei vorgegebenen Stellen aufzubauen um die Ideen zu testen, was ohne jede brauchbare Geschäftsidee wohl unsinnig ist und auch nur von einem Teilnehmer ein einziges Mal wahrgenommen wurde.

Dass aus der Basar-Idee nun eine simple Ausbildung für Einwanderer wurde, liegt vor allem daran, dass Göteborg für das Projekt über sieben Millionen Kronen Zuschuss vom europäischen Sozialfond erhielt, die man nicht zurückgeben will. Die Verantwortlichen sehen es als sinnvoller an ein eine unsinnige Ausbildung aus dem Boden zu stampfen, die die Teilnehmer auch bei anderen Einrichtungen finden können, als an einer guten Idee festzuhalten und selbst für die Ausbildung die Teilnehmer auszuwählen, die auch kreative Ideen haben und nicht nur in eine Einrichtung gesteckt werden, damit sie aus der Statistik der arbeitslosen Einwanderer verschwinden.

Herbert Kårlin

Dienstag, 14. Juni 2011

Ein Basar gegen Arbeitslosigkeit in Göteborg

Nachdem die Finanzierung des geplanten multikulturellen Basars in Göteborg nun gesichert ist, scheint der Eröffnung im Jahre 2013 nichts mehr im Wege zu stehen, außer den notwendigen Räumen. Bisher wurden der Stadt Räume in Gamlestan angeboten, die zwar geeignet für einen Basar sind, jedoch weit ab von der Innenstadt scheinen. Die Initiatoren sind daher weiterhin auf der Suche nach idealen Räumen, die auch von Touristen gefunden werden können.

Der Basar soll im Rahmen eines arbeitsmarktpolitischen Integrationsprojekts entstehen, zu dem drei Jahre lang jeweils 25 Einwanderer eine 30-wöchige Ausbildung bekommen, die sie auf die Führung eines Unternehmens vorbereiten. Die erste Gruppe wird bereits 2012 die Schulbank drücken, damit der Basar im darauf folgenden Jahr eröffnet werden kann.

Gegenwärtig stehen für den Basar 18 Millionen Kronen zur Verfügung, wobei 40 Prozent des Geldes vom ESF (Europäischer Sozialfonds) zur Verfügung gestellt wird und der Rest vom Arbeitsamt, Almi, IFS (Internationella Företagarföreningen i Sverige) und der Stadt Göteborg kommen. Das Gesamtprojekt wird in einer Zusammenarbeit zwischen Göteborg, Malmö und Eskilstuna realisiert.

Herbert Kårlin

Sonntag, 12. Dezember 2010

Ein multikultureller Basar in Göteborg

Der Göteborger Stadtteil Lärjedalen erarbeitete, zusammen mit dem Arbeitsamt und dem Ausländeramt der Stadt, das Projekt für eine multikulturellen Basar in Göteborg, der sich bereits im Jahre 2013 an einer zentralen Stelle der Stadt befinden soll und sich zu einer touristischen Attraktion Göteborgs entwickeln kann.

Der Göteborger Basar soll nach den Vorbildern in Budapest und Istanbul errichtet werden, wo sich vor allem Firmen etablieren sollen, deren Eigentümer Einwanderer sind und mit ihrem Angebot eine Alternative zu üblichen Einkaufszentren bieten sollen. Nach der Vorstudie soll es sich vor allem um Lebensmittel, Gewürze, Kleidung und Reisen handeln. Auch ein Restaurant oder Café internationalen Einschlags soll im Basar mit integriert werden, um aus dem Basar einen Treffpunkt zu machen.

Die Planer des Basars sehen als als wichtig an, dass sich das Gebäude an einem verkehrsgünstigen und dem Zentrum Göteborgs nahen Platz, befindet wobei dafür auch bereits ein Gebäude genannt wurde. Es handelt sich dabei um die Vagnhallen Stampen in denen sich heute das Museum der Spårvägssällskapet Ringlinien befindet.

Herbert Kårlin