Posts mit dem Label GPS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GPS werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. September 2011

Västtrafik will Bezahlsystem verbessern

Obwohl das neue Zahlsystem der Göteborger Verkehrsbetriebe Västtrafik bereits im Jahre 2009 eingeführt wurde, konnten die Probleme bis heute nicht behoben werden. Die Anzeige in den Automaten ist bisweilen falsch, das GPS-System funktioniert schlecht und derjenige, der zonenüberschreitend reist wird oft mit einer zu hohen Gebühr belastet.

Nachdem diese Probleme bereits bekannt waren bevor Västtrafik sein Bezahlsystem umstellte, ist es verwunderlich, dass nun zwar die Software aktualisiert werden soll, damit die Fehler geringer werden, aber nicht einmal die Rede davon ist, dass in Zukunft ein fehlerfreier Dienst garantiert werden kann. Wer jedoch, auf Grund eines Systemfehlers, ohne gültigen Fahrschein angetroffen wird, riskiert bei einer Kontrolle 1200 Kronen Zuschlag bezahlen zu müssen.

Da mittlerweile die Verwaltung von Västtrafik auf die Region Västra Götaland überging, wird nun erwogen das gesamte Bezahlsystem bei Västtrafik neu zu überdenken und dafür zu sorgen, dass die Kunden nicht mehr betrogen werden. Allerdings werden diese Verbesserungen noch einige Jahre auf sich warten lassen, da bisher noch keine Lösung in Sicht ist.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 10. August 2011

Göteborg – Stockholm auf Umwegen

Wer im Raume Göteborg wohnt und mit seinem Fahrzeug nach Stockholm will, beachtet in der Regel nicht die Hinweisschilder Richtung Hauptstadt, sondern benutzt die Straßen, auf denen er schneller und sicherer nach Stockholm kommt. Nur Fremde folgen den Schildern und geraten damit in Staus und auf einer Straße, die sich durch seine Unfallhäufigkeit auszeichnet. Was man jedoch als Schildbürgerstreich betrachten könnte, ist nichts anderes als die Auslegung von Bestimmungen durch das schwedischen Straßenverkehrsamt.

Wer daher als Fremder von Göteborg nach Stockholm aufbricht folgt dem Hinweisschild, das die logische alte Verbindung mit dem Verkehrsknotenpunkt Örebro aufnimmt, einen Weg, der bereits in geschichtlicher Zeit für Güterverkehr angewandt wurde, einer Zeit, als man noch mit Pferdewagen unterwegs war und sich niemand vorstellen konnte, dass irgendwann einmal Autos und Autobahnen entstehen könnten.

Während das schwedische Straßenverkehrsamt immer noch die Strecke über die E20 vorschlägt, auf der man gut eine halbe Stunde länger nach Stockholm braucht als über die Alternativstrecke R40 und E4, haben die Internetseiten und GPS längst die veränderte Situation verstanden und sagen dem Benutzer sogar, dass man über die vom Straßenverkehrsamt empfohlene Strecke nur rund 250 Kilometer Autobahn zur Verfügung hat, während die Logik rät, die über 400 Kilometer Autobahn der GPS-Strecke zu benutzen.

Herbert Kårlin

Montag, 12. Juli 2010

Täglich brennt ein Auto in Göteborg

Während Einbrüche in geparkte Autos vor allem im Sommer ihre Spitze erreichen, da Besucher Göteborgs häufig ihre GPS oder andere Wertgegenstände sichtbar im geparkten Auto zurücklassen, werden Autos mittlerweile das ganze Jahr über angezündet. Auch wenn Göteborg nicht an der Spitze dieser Statistik steht, so geht in der Stadt dennoch im Durchschnitt jede Nacht ein Auto in Flammen auf.

Da die Täter in der Regel nicht gegriffen werden und sich dieses Phänomen über die ganze Stadt verteilt, gibt es kein Täterbild und die Behörden stehen der Situation machtlos gegenüber.

Allgemein gilt die Auffassung, dass vor allem Jugendliche die Brände verursachen und damit auf einen Missstand in der aktuellen schwedischen Gesellschaft aufmerksam machen wollen. Unverständlich ist dann jedoch, warum sich diese Jugendlichen an den Autos jener vergreifen, die am ehesten auf ihrer Seite stehen und damit einen politischen Rechtsruck verursachen und gleichzeitig die Versicherungsprämien erhöhen.

Herbert Kårlin