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Im Gewächshaus der Trädgårdsföreningen Göteborg
Auch wenn 20 Kronen, also etwas über zwei Euro, kein hoher Eintritt ist, so zeigt sich, nachdem der Zugang zum Göteborger Gartenverein (Trädgårdsföreningen) seit einem Jahr kostenlos ist, dass selbst dieser geringe Eintritt eine Barriere für viele bildete, denn noch 2011 konnte man von Mai bis August nur rund 230.000 Besucher zählen, während dieses Jahr in dieser Zeit 530.000 Besucher die Anlagen bewunderten.
Das Ergebnis ist natürlich zweischneidig, da die Stadt nun zwar die Anlagen einem breiteren Publikum öffnete, aber andererseits natürlich auch rund fünf Millionen Kronen weniger einnimmt, und der Unterhalt daher von den Steuerzahlern gleichmässig verteilt getragen werden muss, unabhängig davon, ob sie die Trädgårdsföreningen besuchen oder nicht.
Eine Studie aus dem Jahre 2012 zeigt auch welche Besuchergruppen die Anlage besuchten, wobei sich dabei herausstellte, dass 53 Prozent der Besucher aus Göteborg selbst kommen, 20 Prozent eine Anreise von rund einer Stunde hatten und vor allem zu bestimmten Gelegenheiten zum Gartenverein kamen. Bei weiteren 20 Prozent handelte es sich um Touristen aus dem Inland und nur sieben Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland, was bedeutet, dass gerade einmal 37.000 ausländische Besucher die Anlagen bewunderten, also etwa 300 Besucher pro Tag, was rund 100 Familien am Tag entspricht.
Herbert Kårlin
Auch wenn wegen dem diesjährigen 25-jährigen Jubiläum des Rosariums dieses Jahr die 1500 Arten an Rosen im Zentrum der Ausstellungen der Göteborger Trädgårdsföreningen stehen werden, beginnt die erste Ausstellung der Anlage mit Frühlingsblumen, die wegen dem milden Winter dieses Jahr sehr früh in den Wiesen zu blühen begannen. Allerdings sind diese zeitigen Blumen im Freien nur eine kleine Einleitung zur Ausstellung im einzigen noch erhaltenen Gewächshaus des Gartenvereins.
Im letzten der ursprünglich 27 Gewächshäusern der Trädgårdsföreningen finden die Besucher bis einschließlich 9. April die Ausstellung „Rosa på vårbal“, die Rose beim Frühlingsball. Die Farbenpracht des Frühlings kreist um die geschmackvolle Anordnung von Rosen, Hyazinthen, Schlüsselblumen, Akelei und all die anderen Blumen, die uns das Gefühl geben dem Sommer entgegenzueilen und dessen Duft das Gewächshaus zu einem Paradies macht.
Nach Ende der Ausstellung werden dieses Jahr mehr und mehr die rund 2500 Rosen einen Anziehungspunkt bilden, was mit dem Rosenfest und einer Ausstellung des Blumenkünstlers Gunnar Kaj und einem Fotowettbewerb seinen Höhepunkt erreichen wird. Durch die permanente Erweiterung des Rosarium verfügt die Göteborger Trädgårdsföreningen mittlerweile über die umfangreichste Rosensammlung des Nordens.
Herbert Kårlin
Am Dienstag Abend entschied die Parkverwaltung in Göteborg, dass der Eintritt in die Trädgårdsföreningen ab dem nächsten Jahr ganzjährig kostenlos sein wird und nicht nur während der Herbst- und Wintermonate. Diese Entscheidung fiel vor allem, weil die renommierteste Gartenanlage Göteborgs ab nächstem Jahr mehr auf Kinder und kinderreiche Familien setzen will, die sich durch die Eintrittsgebühren von einem Besuch abhalten lassen.In diesem Rahmen ist auch zu sehen, dass im kommenden Jahr das Alfons Kulturhaus im Gartenverein eröffnet wird, das ebenfalls für Kinder gedacht ist, die selbstverständlich von ihren Eltern begleitet werden sollten. Die Verwaltung der Trädgårdsföreningen hofft durch den kostenlosen Zugang die Besucherzahl um 50 Prozent auf rund 300.000 Besucher im Jahr steigern zu können.Allerdings müssen ab nächstem Jahr auch höhere Summen in die Trädgårdsföreningen investiert werden, da durch die steigende Besucherzahl auch Spielplätze und Rasenflächen mehr abgenutzt werden als bisher und dadurch verbessert, teilweise erneuert und aufwendiger gewartet werden müssen. Gleichzeitig mit der Satzung auf Kinder will die Parkverwaltung auch einen didaktischen Weg einschlagen und durch Schilder die Pflanzungen und die Botanik besser erklären.Herbert Kårlin
Am Dienstag Abend entschied die Parkverwaltung in Göteborg, dass der Eintritt in die Trädgårdsföreningen ab dem nächsten Jahr ganzjährig kostenlos sein wird und nicht nur während der Herbst- und Wintermonate. Diese Entscheidung fiel vor allem, weil die renommierteste Gartenanlage Göteborgs ab nächstem Jahr mehr auf Kinder und kinderreiche Familien setzen will, die sich durch die Eintrittsgebühren von einem Besuch abhalten lassen.In diesem Rahmen ist auch zu sehen, dass im kommenden Jahr das Alfons Kulturhaus im Gartenverein eröffnet wird, das ebenfalls für Kinder gedacht ist, die selbstverständlich von ihren Eltern begleitet werden sollten. Die Verwaltung der Trädgårdsföreningen hofft durch den kostenlosen Zugang die Besucherzahl um 50 Prozent auf rund 300.000 Besucher im Jahr steigern zu können.Allerdings müssen ab nächstem Jahr auch höhere Summen in die Trädgårdsföreningen investiert werden, da durch die steigende Besucherzahl auch Spielplätze und Rasenflächen mehr abgenutzt werden als bisher und dadurch verbessert, teilweise erneuert und aufwendiger gewartet werden müssen. Gleichzeitig mit der Satzung auf Kinder will die Parkverwaltung auch einen didaktischen Weg einschlagen und durch Schilder die Pflanzungen und die Botanik besser erklären.Herbert Kårlin
Vor drei Jahren wurden in Göteborg die Lustgårdar angelegt, die während eines Sommers unzählige Besucher nach Göteborg brachten. Auch die Trädgårdsföreningen leistete hier ihren Beitrag mit der Schaffung einer imposanten Anlage für die selbst die Skulptur Bruden som försvann weichen musste und von der heute nur noch einige Reste zu sehen sind.Heute kann man die Folgen dieser Arbeiten an rund 20 Bäumen des Gartenvereins sehen, denn die Kronen sterben ab und vermutlich werden auch bald die Bäume gefällt werden müssen, da die schweren Maschinen bei ihrer Arbeit keine Rücksicht auf Natur und Wurzeln nahmen und die liebevoll angelegte Anlage wie ein Computerspiel betrachteten. Keiner der Arbeiter konnte die Folgen abschätzen und für die Leitung der Trädgårdsföreningen und die Stadtverwaltung zählte nicht Natur, sondern nur eine schnelle Arbeit, die zu einem prachtvollen Aussehen führen sollte.Aber wenn man denkt, dass die Grünen in der Stadtverwaltung daraus eine Lehre gezogen hätte, so liegt man fehl, denn bei den Gartenarbeiten an der Gustavi Domkyrkan werden nun die gleichen Fehler wiederholt und gigantische Gerätschaften beschädigen erneut Wurzelwerk und Äste, was voraussichtlich zum Tod der wenigen dort verbliebenen Bäumen führen wird. Dabei hätten die Restaurierungsarbeiten dieses kleinen Gartens auch mit traditionellen Gartengeräten ausgeführt werden können mit denen keine unwiederbringlichen Schäden an der Natur auftreten.Herbert Kårlin