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Montag, 26. September 2011

Überfüllte Kindergärten in Göteborg

Obwohl die Göteborger Regierung vor der letzten Wahl zusagte eine schnelle Lösung für übervolle Kindergärten und Kinderkrippen zu finden und nach dem Wahlsieg den verschiedenen Stadtteilen sogar 200 Millionen Kronen für diese Zwecke überwies, hat sich die Situation für die Kinder innerhalb des letzten Jahres noch verschlechtert.

Da die Führung der Stadt den Weg der Gelder nicht verfolgt und die einzelnen Stadtteile die 200 Millionen verantwortungslos einfach für Dinge verwenden, die sie für wichtig halten, bleiben Kinder in Göteborg auf der Strecke. Gegenwärtig sind in manchen Gruppen bereits mehr als 30 Kinder zu finden und jeder Vorschullehrer trägt die Verantwortung für 5,2 Kinder, was sich zweifellos auf die Qualität der Erziehung auswirken muss.

Die Ergebnisse in der Grundschule zeigen daher deutlich die Folgen, denn jedes Jahr erreichen weniger Kinder das vorgegebene Niveau. Die bürgerliche Opposition fordert nun, dass die Stadtführung die Verantwortung für Kinderhorte und Kindergärten selbst übernimmt und dadurch dafür sorgt, das die Gelder auch für das Ziel angewendet werden für das sie bestimmt sind und nicht mehr in den verschiedenen Kanälen der Stadtteile verschwinden können, was die sozialistische Führung der Stadt jedoch ablehnt.

Herbert Kårlin

Sonntag, 19. September 2010

Geburtenrate übersteigt in Göteborg die Voraussagen

Allein in den ersten sechs Monaten wurden in Göteborg fast 4000 Babys geboren und zum Jahresende rechnet man damit, dass die Anzahl an Geburten die Zahl 8000 übersteigt, was bedeutet, dass etwa 400 Kinder mehr geboren werden als die Stadt Göteborg bei ihren Zukunftsplanungen einschätzte.

Die Stadtverwaltung ging davon aus, dass in Krisenzeiten die Geburtenrate rückläufig ist und hat daher bedeutende Summen aus den Bereichen Kindergarten und Erziehung bereits anderweitig verplant. Obwohl die Kindergärten und Vorschulen jetzt schon überfüllt sind, so wird sich die Situation daher in Zukunft noch verschlechtern.

Bereits im nächsten Jahr benötigt man in Göteborg mindestens 1000 zusätzliche Plätze in Kinderhorte, damit arbeitende Mütter und Väter auch ihrer Tätigkeit weiter nachgehen können, wobei die Welle dann, bereits ein Jahr später, auf Kindergärten und anschließend auf Vorschulen seine Auswirkungen zeigen wird ohne dass von der Stadt bisher auch nur der kleinste Plan vorliegen würde, der diese Situation klären könnte.

Herbert Kårlin