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Montag, 3. Februar 2014

Verstärkter Strandschutz im Västra Götaland

Schon heute gilt in ganz Schweden ein Strandschutz in einer Breite von 100 Metern entlang Seen und Meeresgewässern, was bedeutet, dass in diesem Streifen nicht gebaut werden darf und keine Landwirtschaft betrieben werden kann, zumindest nicht ohne Sondergenehmigung der betreffenden Gemeinde. Vom Strandschutz ebenfalls ausgenommen sind Stellen, die bereits bebaut sind.


Die Region Västra Götaland will diesen Schutz, der als sogenanntes ausgedehntes Schutzgebiet, auch einen Streifen von 200 und 300 Meter um die Gewässer umfassen kann, an zahlreichen Stellen, verteilt auf die gesamte Region,  von den heutigen 100 Metern auf eine grössere Fläche ausdehnen und insgesamt rund 1000 Hektar zum ausgedehnten Schutzgebiet erklären, allerdings einige ausgedehnten Gebiete um Inlandsseen auch reduzieren, da dort die Schutzbedürftigkeit geringer sei.

Falls die Regionalregierung mit den Gemeinden eine Einigung findet, so werden vor allem die Küstenstreifen der Schären vor Göteborg und im Bohuslän unter einen stärkeren Schutz gestellt, aber auch ein Teil des Hisinger Küstenstreifens und das Gebiet entlang dem Nordre älv. Nicht an allen Stellen denkt die Region dabei an den Schutz sensibler Gebiete, sondern große Teile sollen auch Touristen und Bewohnern den Zugang zu Badestränden und zur Rekreation erleichtern. Die Entscheidungen können allerdings nur mit Zustimmung der betroffenen Gemeinden gefällt werden.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 9. September 2011

Strandschutz in Göteborg soll ausgedehnt werden

Seit 2009 ist in Schweden ein Strandschutz von bis zu 300 Metern vorgesehen, der sich sowohl auf 300 Meter an Land als auch auf 300 Meter im Wasser ausdehnt. Allerdings bleibt diese Schutzzone nur erhalten, wenn die Regionalregierung und die Kommunen Schwedens diese Bestimmungen in lokalen Verordnungen aufnehmen. Sollten Regionen und Gemeinden innerhalb der Zeit keine Entscheidung fällen, so reduziert sich anschließend der Strandschutz wieder auf 100 Meter.

In Göteborg wurde der ausgedehnte Strandschutz von bis zu 300 Metern von der Bevölkerung äußerst positiv bewertet, weshalb das städtische Bauamt nun alle Gebiete untersucht bei denen der ausgedehnte Schutz von allgemeinem Interesse sein kann um diese Gebiete, mit Zustimmung der Regionalregierung, unter den ausgedehnten Schutz stellen zu können.

Innerhalb eines Strandschutzgebietes, das Meere, Seen und Flüsse betrifft, ist jede Bautätigkeit und jede Anlage, die die Allgemeinheit am Zutritt hindert verboten. Allerdings wird der Strandschutz an sehr vielen Stellen des Landes, unter anderem auf den Schären, regelmäßig unterhöhlt, da Kommunalpolitiker und Regionalregierung Unternehmen und finanzstarken Personen sehr häufig eine Ausnahmegenehmigung erteilen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 27. Juni 2010

Verspätete Badesaison in Göteborg

Mittsommer in Göteborg ist auch für viele der Urlaubsbeginn und bedeutet vor allem Ausflüge in die Umgebung der Stadt und zu den zahlreichen Badestränden. Während voriges Jahr um diese Zeit jedoch bereits hunderte von Badenden zu zählen waren, sind die Wagemutigen dieses Jahr noch mit den Fingern einer Hand zu zählen.

An den beliebtesten Badestellen zeigt das Thermometer bisher maximal 17 Grad Wassertemperatur, was beim etwas kühlen Wind, der über das Meer streicht, fast einem Eisbad nahe kommt. Selbst Kinder, die sonst die ersten im Wasser sind, wagen sich bisher nur knöcheltief in die Seen und das Meer.

Da die Sonne jedoch mit Mittsommer seine Stärke gewonnen zu haben scheint, sind die etwas windgeschützten Klippen entlang des Meeres nun dicht besiedelt. Ab Mittag ist an vielen Stellen kaum noch ein Platz zu finden, da Sonnenbaden in Göteborg bedeutet, den ganzen Tag am Wasser zu verbringen und dort auch zu picknicken.

Herbert Kårlin