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Mittwoch, 4. September 2013

Göteborger Fischkirche unter Denkmalschutz

Bisher findet man in Göteborg 75 Bauwerke, die unter Denkmalschutz stehen, wobei in den letzten zwölf Jahren lediglich 17 unter ihnen in die Liste aufgenommen wurden, letztmals der Bockkran in Eriksberg im Jahre 2012. Nun wollen Landesregierung und die Stadt Göteborg ein weitere Gebäude und ein gesamte Ansammlung an Häusern unter Denkmalschutz stellen, damit zwei touristisch interessante Projekte erhalten bleiben können.

Blick auf den Bockkran in Eriksberg

Bei den beiden Projekten handelt es sich zum einen um die Fischkirche (Feskekôrka), das Gebäude mit dem Göteborger Fischmarkt, und das Quartier Furiren in Haga mit seinen Landshövdingehus, einem Baustil, den man ausschließlich in Göteborg findet und die damals sehr häufigen Brände verhindern sollten. Haga ist heute der von Göteborgern und Touristen meist besuchte Stadtteil Göteborgs, der durch seine Antiquitätenläden und seine Cafés eine kleine Stadt innerhalb Göteborgs darstellt.

Die Region und die Stadt wollen das Verfahren nun sehr schnell durchziehen, damit sowohl Feskekôrka als auch Furiren noch dieses Jahr einen geschützten Status erhalten können und eine entsprechende Plakette an den Gebäuden angebracht werden kann. Falls die Eigentümer der Gebäude damit einverstanden sind, so soll nach der Entscheidung die Plakette anlässlich eines kleinen Festes angebracht werden zu dem alle Bürger der Stadt eingeladen sind.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 13. August 2009

Ein besonderer Göteborg-Führer: Ein kostenloser Guide für alle MP3-Player

Anlässlich des Göteborger Kulturfestes stellt die Tänzerin Anna Asplind ihren Göteborg-Führer für MP3-Player vor, der in die Reihe Dancewalks eingereiht werden kann, die bei ihrer Premiere in Berlin von Erfolg gekrönt waren.

Mit eigenem, oder im Älvrummet geliehenen, MP3-Player kann man in rund 30 Minuten 959 Meter individuelles Göteborg entdecken. Die Wanderung beginnt am Stenpiren und endet am Älvrummet schräg gegenüber der Oper.

Es handelt sich bei Anna Asplinds Führer nicht um einen gewöhnlichen Führer, der dem Besucher in Schwedisch oder Englisch die Sehenswürdigkeiten zeigt, sondern er lädt den Benutzer dazu ein sein eigenes, ständig wechselndes, Göteborg kennen zu lernen. Er wird aufgefordert die Augen zu schließen, Laute wahrzunehmen, sich zu bewegen und Farben wahrzunehmen. Jede Sekunde wird man sich bewusst, dass eine Tänzerin die Anweisungen gibt, die es versteht Gefühl zu vermitteln und auf den Ballast manch anderen Führung verzichtet.

Die Anweisungen Annas sind ständig von Musik begleitet, die das akustische Wahrnehmen Göteborgs etwas erschweren, wobei bei der englischen Version die Musik leider dominiert und den Text teilweise völlig verschlingt. Die rund 25 MB sind trotz ihrer Schwächen ein Erlebnis, das man nicht missen sollte, selbst wenn man so mancher Anweisung nicht folgen möchte, weil einem der Mut zur Individualität fehlt.

Der MP3-Führer kann geladen werden bei
959 m i Göteborg - En upplevelsepromenad

Herbert Kårlin