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Donnerstag, 6. März 2014

Göteborg plant Seilbahn über den Göta älv

Die Idee zur 400-Jahrfeier Göteborgs eine Seilbahn über den Göta älv fertigzustellen hat nun nicht nur positive Reaktionen bei der Bevölkerung und den regierenden Politikern Göteborgs ausgelöst, sondern das Projekt geht nun in die zweite Phase, denn bereits zum Herbst soll ein vorläufiger Plan auf dem Papier fixierst sein, zumindest wenn es nach dem Straßenverkehrsamt der Stadt geht.


In den kommenden Monaten werden sich daher Stadtplaner und Straßenverkehrsamt zusammensetzen um zu entscheiden an welcher Stelle die Seilbahn verkehren soll, wie viele Haltestellen gebaut werden müssen und ob es sich nur um eine oder mehrere Strecken handeln soll. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Seilbahn im Jahre 2021 in Betrieb sein kann, da man hofft damit das Zukunftsdenken Göteborgs beweisen zu können und einen Wegweiser für andere Städte bieten zu können.

Natürlich müssen vor dem ersten Spatenstich noch sehr viele Fragen geklärt werden, da die Seilbahn die Flussschiffahrt nicht behindern darf, also relativ hoch liegen muss, was sowohl auf Hisingen als auch dem Festland Göteborgs eine Herausforderung sein kann. Auch die Windstärke kann zu gewissen Jahreszeiten Probleme mit sich bringen und eine innovative Lösung für die Seilbahn fordern, da diese im Grunde täglich einsatzbereit sein soll um auch als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt werden zu können.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Freitag, 29. November 2013

Göteborg plant Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel

Wenn es nach dem Willen der Stadtplaner Göteborgs geht, so wird Göteborg zur 4. Jahrhundertfeier der Stadtgründung die erste Stadt Schwedens, die eine Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel nutzt. Die Vorstudie wurde mittlerweile bereits vorgelegt, so dass die Stadträte jetzt im Grunde nur noch Ja zu diesem Plan sagen müssen, der mit gewissen Vorteilen, aber auch mit Nachteilen verbunden ist.

Der Göta älv bald mit einer Seilbahn zu überwinden?

Die erste Seilbahn soll nach Wünschen des Festkomitees und der Stadtplaner das historische Göteborg mit der Insel Hisingen verbinden, was bedeuten würde, dass innerhalb von nur fünf Minuten über 2000 Personen über den Fluss Göta älv transportiert werden könnten, eine Leistung von der man mit Booten, Bussen und Straßenbahnen gar nicht erst träumen kann, zumal auch die Reisezeit durch einen Gondelverkehr weitaus kürzer wäre.

Die Nachteile einer Seilbahn liegen auf verschiedenen Niveaus, denn zum einen müssen die Gondeln auf Grund der Flussschifffahrt auf einer Höhe von etwa 50 Metern verkehren, was nicht für jeden Reisenden ein Vergnügen ist und zum anderen sind so hohe Masten an Land und zu Wasser nicht unbedingt eine Schönheit. Problematisch können sich auch die starken Winde zeigen, die vor allem im Herbst und Winter den Göta älv entlang ziehen, denn auch wenn die Sicherheit auch noch bei starken Winden gewährleistet ist, so werden die Gondeln dabei doch etwas ins Schaukeln geraten. Ein praktisches Problem könnte noch der Anschlussverkehr werden, der dann neu geplant werden muss, denn ein gewisser Teil der Reisenden muss dann auf beiden Seiten mit normalen Verkehrsmitteln weiterfahren.

Copyright: Herbert Kårlin