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Donnerstag, 4. September 2014

Wohnungsbau im Aufwind in Göteborg

Vier große schwedische Bauunternehmen kamen mit der Stadt Göteborg überein auf Hisingen 5000 neue Wohnungen und 300.000 Quadratmeter an Büros und für den Handel zu errichten, ein Plan, der im ersten Moment sehr positiv klingt, wenn die fertigen Wohnungen, insbesondere die ohnehin geringe Anzahl an Mietwohnungen, nicht in einer Preissparte liegen würden, die bereits ein Normalverdiener sich nicht leisten kann, noch weniger aber ein oft sehr schlecht bezahlter Migrant. Auf Grund der enormen Wohnungsnot sehen die Bauherren jedoch kein Problem damit weiterhin aufwendig zu bauen und hohe Mieten zu verlangen.

Erstmals weisen nun einige Politiker der Stadt die Bauunternehmen sehr eindringlich darauf hin auf Hisingen auch billige Mietwohnungen zu bauen, damit nicht auch Hisingen zu einer Gegend wird in der man nur bei gehobenem Einkommen wohnen kann, da dies die gesamte Planung der Stadt und den entsprechenden Versprechen widerspricht. Die Bauherren dazu zwingen dort auch billige Wohnungen anzubieten, das kann die Stadtverwaltung und das Bauamt allerdings nicht, sondern ist auf den guten Willen der Bauherren angewiesen.

Wenn am heutigen Tag die neuen Baupläne der Bauunternehmen bei der Stadt eingehen, wird sich zeigen ob auch Hisingen ein Stadtteil der Exklusion wird wie das zentrale Göteborg oder ob sich für Normalverdiener ein kleines Licht in der Ferne zeigt. Vielleicht werden diese neuen Bauvorhaben aber auch dazu führen, dass das Bauamt Göteborgs in Zukunft bei den Bebauungsplänen schon an billige und mehr Mietwohnungen denkt, auch wenn diese neuen Gebiete dann erst in etwa zehn Jahren bebaut werden sollten, denn dies zwingt auch die Bauherren billiger zu bauen.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 19. Juni 2014

Göteborg bekommt Nordens höchsten Wolkenkratzer

Gestern wurde bekannt gegeben welchen Wolkenkratzer Göteborg zum Jahr 2019 bekommen wird, der dann nur zwei Jahre später, während der 400-Jahrfeier Göteborgs, das neue Wahrzeichen der Stadt sein soll, sichtbar bereits weit vom Meer aus und als Symbol für eine aufstrebende Stadt gedacht, die damit auf die Karte der höchsten Häuser Europas geraten wird und Lindholmen damit endgültig auf die Landkarten setzen wird, einen Stadtteil, der sich auf der viertgrößten Insel Schwedens befindet.

Design: SOM (Skidmore, Owings & Merrill)

Wie zu erwarten, hatte sich die Jury für eines der beiden höchsten Gebäude entschieden, das bereits nach der Skizze 230 Meter hoch sein soll, jedoch problemlos auch 250 oder 260 Meter werden kann und damit zu den zwanzig höchsten Wolkenkratzern ganz Europas gehören kann und von der vermögendsten Schicht Schwedens bezogen werden kann, denn der Quadratmeterpreis des Prestigeobjekts wird nicht für den Durchschnittsbürger gedacht sein.

Gewinner wurde das Architekturbüro SOM (Skidmore, Owings & Merill), das bereits sechs der 15 höchsten Gebäude der Welt erbaute, unter anderem auch das bisher höchste Bauwerk in Dubai. Auch wenn die Vorschläge offiziell anonym waren um die Jury nicht zu beeinflussen, konnte man bereits am Vorschlag einige Hinweise auf das Architektenteam finden, das letztendlich auch gewann. Nach der offiziellen Begründung wurde das 1,5 Milliarden teure Projekt gewählt, weil es ideal in das Stadtmilieu Göteborgs passt und die Architekten auch an einen Park dachten für den jedoch der aktuelle Verkehr umgeleitet werden muss.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 31. Mai 2014

Alle Schüler können in Göteborg im Sommer arbeiten

Da Göteborg in allen Bereichen zeigen will wie fortschrittlich und aufstrebend die Stadt ist, garantiert man im Göteborger Stadtteil Hisingen seit sechs Jahren allen Schüler nach der neunten Klasse einen bezahlten Sommerjob, der ihnen später den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll und sie gleichzeitig von der Strasse entfernen soll. Die Methode Hisingens dürfte aber mehr als nur umstritten sein und wird dieses Jahr nun kurzfristig abgesagt.

Während die Idee dieser Praktika ist, dass die Stadt Göteborg selbst die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten anbietet, hatte Hisingen hier eine besondere Idee, die Jugendlichen nämlich in Wirtschaftsunternehmen wie Hotels oder Hamburgerketten zu schicken, wobei selbstverständlich die Stadt die Schüler dafür entlohnte und die Arbeitgeber damit ein gutes Geschäft machen konnten, Firmen, die während der Sommerzeit ohnehin oft Engpässe hatten und daher nach Personal suchten.

Probleme könnte Göteborg nun vor allem mit der Gewerkschaft der Hotelangestellten bekommen, denn zum einen wurde die Gewerkschaft von dieser Maßnahme gar nicht erst informiert und zum anderen bekommen die Schüler von der Stadt 57,50 Kronen die Stunde und nicht den tariflich vorgeschriebenen Mindestlohn von 74,60 Kronen, was bedeutet, dass vom Hotel Scandic direkt angestellte Schüler mehr verdienen als jene, die die Stadt schickt. Die Gewerkschaft kritisiert diese Idee Hisingens allerdings auch, weil damit der normale Arbeitsmarkt gestört wird, denn wer sollte im Sommer schon normal bezahltes Personal suchen wenn man dieses kostenlos über Steuergelder der Stadt erhalten kann.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Dienstag, 27. Mai 2014

Göteborg und das höchste Hochhaus des Nordens

Gestern präsentierten fünf ausgewählte Architekten ihre endgültigen Vorschläge für das höchste Hochhaus des Nordens, das zur 400-Jahrfeier Göteborgs auf der Insel Hisingen von nahezu ganz Göteborg aus sichtbar sein soll, ein Projekt um das sich, wegen des Prestigewertes, ursprünglich 56 Architekturbüros aus der ganzen Welt beworben hatten. Nur fünf unter ihnen, deren Namen bisher heimlich gehalten werden, gelang es nun in die Endauswahl zu kommen.

Vorschlag 4: Polstjärnan

Ursprünglich sollte der Wolkenkratzer nur über eine Höhe von 200 Meter verfügen, was zur Folge hatte, dass Stockholm sehr bald ein neues Projekt plante, das nur einige wenige Meter höher sein sollte als jenes in Göteborg. Die vorgelegten Endvorschläge für Göteborg zeigen nun jedoch, dass die Architekten Göteborgs Wunsch nach dem höchsten Hochhaus des Nordens verstanden haben, denn alle fünf Projekte überschreiten nun die ursprünglich vorgegebene Höhe, in einem Fall sogar um 31 Meter, was bedeutet, dass die neuen Pläne Stockholm erneut aus dem Rennen nach dem höchsten nordischen Bau schlagen.

Am 7. Juni wird nun eine achtköpfige Jury das optimale Objekt auswählen, das dann in Lindholmen dem Himmel entgegenwachsen soll. Das Gebäude, das über bis zu 450 Wohnungen auf bis zu 70 Etagen verfügen soll, wird voraussichtlich weit über 1,5 Milliarden Kronen kosten und soll nicht nur nach Aussehen bewertet werden, sondern auch im Hinblick auf das Stadtbild und die Pläne, die zur näheren Umgebung vorliegen, was natürlich bei einer so bedeutenden Höhe sehr relativ gesehen werden muss.

Copyright: Herbert Kårlin

Way Out West, Musik in Göteborg Göteborger Kulturfestival 2013

Sonntag, 25. Mai 2014

Schulprobleme in Göteborg

Als im Göteborger Stadtteil Hisingen eine neue Privatschule öffnete, entschieden sich 291 Schüler der öffentlichen Schule in die Privatschule zu wechseln, was auch bedeutete, dass die öffentliche Einrichtung nahezu über Nach mit 25 Millionen Kronen weniger auskommen musste, die nun an die Privatschule überwiesen werden, da diese ebenfalls von Steuergeldern finanziert wird. Die Summe ist abhängig von der Anzahl der Schüler.

Nachdem die öffentliche Schule bereits seit Jahren über zu wenig Geld verfügt um einen modernen Unterricht bieten zu können, hat sich diese Situation nun so stark verschlechtert, dass die gesamte Mittelstufe aufgelöst werden muss und die verbleibenden Schüler sich auf Nachbarschulen verteilen müssen in denen die Klassenstärke ansteigen wird , was erneut zu Lasten der Schüler geht, da dadurch die Unterrichtsqualität leiden muss.

Das Problem in Hisingen war indes vorauszusehen, da durch die freie Schulwahl ein Teil der Eltern natürlich jene Schule wählen, die moderner ausgerichtet ist und, vor allem zu Beginn der Aktivität, weitaus mehr verspricht und bietet als eine alte und vernachlässigte Schule. Auf Grund von Sparmaßnahmen war die öffentliche Schule seit vielen Jahren nicht mehr modernisiert worden und Schüler mussten sich teilweise mit alten Lehrbüchern zufrieden geben, die zudem nicht für alle Schüler ausreichten. Region und Stadt hatten daher selbst die Flucht zur Privatschule verursacht, da sie das Budget der Schule regelmäßig zu niedrig ansetzten.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 19. Mai 2014

Erneut Schießereien in Göteborg

Innerhalb der 20 Wochen dieses Jahres zählt man in Göteborg bereits 20 Schießereien und mehrere Tote, wobei die Taten überwiegend in den gleichen Gegenden stattfinden und die Bewohner dieser Stadtteile in Unruhe versetzt. Auch wenn die Polizei die Mehrheit der Schießereien einer kleinen Gruppe von Personen zuspricht, die seit langer Zeit überwacht wird, ist die Aufklärungsquote gering.

Als am gestrigen Sonntag erneut ein 25-Jähriger in Backa auf Hisingen getötet wurde, konnte die Polizei zwar nicht über anwesende Zeugen klagen, aber von den Tätern ist keine Spur zu finden, auch wenn die Tat in einem Vereinslokal stattfand. Wie schon bei den vergangenen Schießereien werden jedoch selbst Zeugen kaum etwas gesehen haben, da es sich bei der Mehrheit der Schießereien dieses Jahres um Taten krimineller Vereinigungen handelt, von Personen, die auch vor Rache kaum zurückschrecken.

Auch wenn die Polizei bei den Tätern im Dunkeln tappt, so ist ihr der Tote und der durch Kugeln Verletzte sehr gut bekannt, da beide seit vielen Jahren in kriminellen Kreisen verkehren und einer der rivalisierenden Banden in Backa angehören. Der Tote wurde in diesem Zusammenhang erst im vergangenen Jahr wegen einem Vergehen gegen das Waffengesetz verurteilt. Die Tat am Sonntag zeigt jedoch deutlich die Hilflosigkeit der Göteborger Polizei, die trotz verstärktem Einsatz auf Hisingen Schießereien nicht verhindern kann.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 2. Mai 2014

Stadtteile Göteborgs werden zum Wilden Westen

Am gestrigen Sonntagmorgen wurde ein 19-jähriger Mann in einer Wohnung im Göteborger Stadtteil Biskopsgården auf Hisingen ermordet. Es handelt sich nun schon um die elfte Schießerei des Jahres im selben Stadtteil, während nur neun weitere Schießereien in den anderen Gegenden der Stadt vorkamen. Der Unterschied zu den bisherigen 19 Schießereien ist lediglich, dass letztere erstmals in einer Wohnung stattfand und nicht im Freien.

Die Polizei, die mittlerweile einen Hauptverdächtigen festgenommen hat, will zwischen dem letzten Toden und den anderen Morden und Mordversuchen nicht unbedingt eine Verbindung darstellen, auch wenn der 19-jährige im gleichen Kreis verkehrte wie die anderen Opfer in Biskopgården, die wiederum gemeinsam haben eine kriminelle Vereinigung aufzubauen, was der Konkurrenz kaum gefallen kann.

Die verstärkte Anwesenheit der Polizei in Biskopsgården, der Krisenstab, der sich dort um die Bevölkerung kümmert und alle vorbeugenden Maßnahmen zeigen bisher keinen Erfolg, wenn man nicht die negative Seite sieht, denn die Bewohner wagen sich bereits am Abend kaum noch aus dem Haus und selbst die Fehlzündung eines Fahrzeugs lässt jeden zusammenzucken, da man im ersten Moment an einen Schuss denkt.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 25. April 2014

Die Werftgeschichte Göteborgs geht zu Ende

Als im Jahre 1841 die Götaverken mit dem Schiffbau auf Hisingen begannen, sollte sich zeigen, dass die Idee nicht nur eine Goldgrube war, sondern auch dass sich die Werft bis 1975 auch zum größten Arbeitgeber Göteborgs entwickelte, denn um diese Zeit arbeiteten rund 15.000 Angestellte bei den Götverken. 1988 verließ dann jedoch der Eisbrecher Oden als letztes Schiff die Werft, denn beim Neustart im Jahre 1993 beschäftigten sich 70 Angestellte nur noch mit Reparaturen und Wartung.


Seit dem Jahre 2000 geht die Göteborger Werft nun in den holländischen Konzern Damen Shipyards Group ein, der jahrlange Gewinne erwirtschaften konnte, bis vor drei Jahren die Konkurrenz aus den billigeren Ländern an der Ostsee die Gewinne in Verluste verwandelten. Bereits im Herbst 2013 mussten dann über die Hälfte der Angestellten zum Arbeitsamt pilgern und gestern teilte die Geschäftsführung mit, dass die Werft nun zu Grabe getragen wird, dieses Mal vermutlich endgültig.

Schon gestern wurde für die Abwicklung der Werft ein Liquidator ernannt und die letzten Werftarbeiter dürfen nun ebenfalls das Arbeitsamt besuchen, mit der Gewissheit in ihrem Beruf nichts mehr finden zu können. Die Ursachen für die Liquidation ist allerdings nicht nur bei der baltischen Konkurrenz zu suchen, sondern auch darin, dass die schwedische Krone so hoch bewertet ist, dass sich internationale Kunden eine Arbeit in Göteborg einfach nicht mehr leisten können, selbst wenn dort eine Arbeit höchster Qualität geleistet wird. Die Krise der schwedischen Seefahrt und die politische Inaktivität der Regierung in diesem Bereich zwingen allerdings auch schwedische Reeder dazu die Wartung im Baltikum ausführen zu lassen.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 10. März 2014

Die Mühlen Göteborgs mahlen langsam

Nach der Lokalstation P4 des Staatsfunks Sveriges Radio zeigt das Sozialamt des Göteborger Stadtteils Västra Hisingen bei manchen dringenden Fällen keine Eile und kümmert sich kaum um die Bedürfnisse behinderter Personen, insbesondere wenn es sich um einen 10-jährigen Jungen handelt der einen persönlichen Assistenten benötigt um ein halbwegs normales Leben führen zu können.

Bereits im Jahre 2011 ging beim Sozialamt Hisingen ein Antrag des Jungen auf einen persönlichen Assistenten ein, der ihn ihm täglichen Leben bei jenen Aufgaben unterstützen sollte, die der 10-jährige nicht allein meistern kann. Das Amt lehnte die Hilfe ab, da die Eltern die Aufgabe übernehmen sollten. Als der Fall dann jedoch vor das Verwaltungsgericht kam, stellte dieses fest, dass das Amt die Ablehnung sehr oberflächlich behandelt hatte und entschied Ende 2012, dass die Verantwortlichen den Fall von Beginn an neu überprüfen sollen.

Obwohl die Familie des Jungen anschließend das Sozialamt Hisingens und die Stadt Göteborg mehrmals  kontaktierte, geschah bisher in diesem Fall, trotz Urteil, absolut nichts und selbst die erste nichtssagende Antwort der Stadt kam erst ein Jahr nach dem Urteil. Da dieser Zustand von der Stadt in keiner Weise zu verantworten ist, hat nun der Justizombudsmann entschieden, dass das Sozialamt in Västra Hisingen nur noch bis zum 14. April 2014 Zeit hat den Fall zu behandeln, was bedeutet, dass der Junge nun bereits drei Jahre lang auf Hilfe warten muss, die ihm die Behörde verweigern will.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 16. Februar 2014

Neue Chancen für die Göta Älvbron in Göteborg

Offiziell muss die Göta Älvbron, die vom Zentrum Göteborgs über den Göta Älv zum Stadtteil Hisingen führt, ab dem Jahr 2020 aus Sicherheitsgründen für jeden Verkehr gesperrt werden, auch wenn die neue Hisingsbro nicht fertiggestellt sein sollte, da zu erwarten ist, dass mehrere Klagen wegen ihrer zu geringen Höhe eingehen werden, da dies ein Hindernis für die Schifffahrt ist. Der Bau der Brücke kann daher unter Umständen verhindert, zumindest aber verzögert werden.


Dieses Problem könnte durch eine neue Technik, die an der Technischen Hochschule Chalmers, mit Hilfe von Europageldern, entwickelt wurde, verhindert werden, denn mit Hilfe dieser Technik könnte die Göta Älvbron relativ preisgünstig stabilisiert werden und dadurch auch nach 2020 noch ohne Probleme benutzt werden. Und die Lebenszeit der Brücke muss vermutlich, um ein Verkehrschaos zu verhindern, dringend verlängert werden.

Die neue Technik der Technischen Hochschule Chalmers hat mittlerweile in ganz Europa Interessenten gefunden, da Brückenprobleme in vielen Ländern auftauchen. Das Problem in Göteborg ist nur, dass sich die Politiker der Stadt so deutlich auf eine neue Brücke festgelegt haben, dass sich bisher niemand für die in der eigenen Stadt entwickelten Technik interessiert, obwohl dies die naheliegendste Lösung wäre. Erstaunlich ist dabei auch, dass diese Forschung indirekt mit den Steuern der Einwohner bezahlt wurde, da ein Teil der Steuern Göteborgs nach Europa geht, die nun die Forschung in der Technischen Hochschule Chalmers finanzieren.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Dienstag, 21. Januar 2014

Göteborg ist dem Wolkenkratzer ein Stück näher

Gestern wurden die fünf der 58 Architekturbüros bekannt gegeben, die sich nun ernsthaft mit dem Bau eines 60 Stockwerke hohen Wolkenkratzer und einigen zusätzlichen Bauten auf Hisingen beschäftigen dürfen. Jedes der fünf Büros erhält 500.000 Kronen um bis spätestens 13. Mai 2014 ein komplettes Projekt zu präsentieren, einer relativ kurzen Zeit, denn immerhin geht es um ein futuristisches Projekt mit dem 201 Meter hohen Gebäude im Zentrum, umgeben von einer größeren Menge an Wohnungen, Geschäften und Büros.

Skizze: Okidoki Arkitekter/Seta Byggnads

Unter den Finalisten, die den heutigen Parkplatz in ein architektonisches Wunderwerk verwandeln sollen, findet man drei Architekturbüros aus Großbritannien, eines aus Frankreich und auch eines aus Schweden. Die Architekten gaben gestern ihre persönlichen Visionen bekannt, die alle mehr nach Werbung klangen als tatsächlichen Projekten, aber natürlich wird sich erst im Mai zeigen wie die Ergebnisse tatsächlich ausfallen werden.

Der Göteborger Stadtarchitekt Björn Siesjö, der auch in der Jury saß, war vom großen Interesse von Seiten der Architekten erstaunt, obwohl es üblich ist, dass sich für Prestigeobjekte, die aus einer Stadt hervorragen, mehr Architekten interessieren als für einen Wohnblock. Siesjö betont auch immer wieder, dass er im Wolkenkratzer und der zugehörigen Umgebung nicht nur ein Symbol Göteborgs sieht, dass man bereits vom Meer aus sehen kann, sondern er spricht davon, dass er damit der Umgebung Leben einhauchen will, was jedoch ein Wunder wäre, da Wolkenkratzer als die unpersönlichsten Bauten der Welt gelten, selbst wenn sie futuristisch gebaut sind.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 20. Januar 2014

Göteborg plant Tunnel durch den Ramberget

Gegenwärtig ist der Stadtteil Hisingen auf der gleichnamigen Insel der Stadt Göteborg durch die Eisenbahnlinie, die zum Hafen führt und die Schnellstraße Lunbyleden gewissermaßen in zwei Teile geteilt, da es nur an relativ wenigen Stellen möglich ist beide Barrieren durch Tunnels oder Brücken zu überwinden. Bisher ist es daher nötig für beide Seiten getrennt eine Infrastruktur aufzubauen, sowohl was die Verkehrsverbindungen angeht als auch hinsichtlich der Einkaufsmöglichkeiten.

Nachdem das staatliche Verkehrsamt für Straßen und Eisenbahnen nun die Finanzierung eines Eisenbahntunnels durch den Ramberget plant und finanziert, erwägt Göteborg sich diesem Projekt, auch finanziell, anzuschließen um einen Tunnel mit mehreren Röhren zu schaffen, der gleichzeitig den Zugverkehr als auch den Straßenverkehr aufnimmt und damit die beiden Teile der Stadt oberirdisch miteinander verbunden werden und damit auch als Wohngebiet attraktiver sein werden.

Auch wenn die Idee Göteborgs verlockend klingt, so hängt nun jedoch vieles von den Plänen des Verkehrsamts ab und wann dieses die Pläne fertigstellt sind und der Staat mit dem Tunnelbau beginnen will. Und mit dem Baubeginn ist voraussichtlich erst gegen 2025 zu rechnen, was die Voraussetzungen für die Zusammenlegung einer so kurzen Strecke wie jene zwischen Sannegården und Ramberget unter völlig anderen Voraussetzungen stellt, denn zwischen Lindholmen und Eriksberg wird in den kommenden Jahren sehr viel gebaut werden, was sich auch auf die Infrastruktur und die Bevölkerungsstruktur auswirken wird.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 11. Januar 2014

Göteborger Stadtteil kämpft gegen die Citymaut

Als Göteborg die Citymaut einführte, entstand im Ortsteil Backe des Stadtteils Hisingen eine Enklave bei der jeder Autofahrer zur Kasse gebeten wird, egal, ob er nur sein Gebiet verlassen will, über die Brücke ins Einkaufszentrum fährt und auch, wenn er mit Sicherheit nicht in die Stadt will, also weder die Straßen der Innenstadt belastete noch aber der schlechte Luft Göteborgs einen Todesstoß gibt.

Als die Proteste zu stark wurden, entschied sich die Stadt die Bewohner Backas nach Lösungen und Wünschen zu fragen, die dann vom Straßenverkehrsamt in zehn alternative Punkte zusammengefasst wurden und gestern den Betroffenen offiziell vorgelegt wurden, damit sie nun ihre letzten Wahl treffen können. Die Breite der Vorschläge reicht vom Abbau aller Zahlstellen bis zu ihrer Beibehaltung.

Als die Bewohner Backas die Vorschläge der Stadt sahen, war ihre mehrheitliche unmittelbare Meinung, dass die gesamten Zahlstellen in ihrem Gebiet verschwinden müssen und wenn Göteborg auf der Umgehungsstraße Lundbyleden eine Citymaut verlangen will, so sollen die Zahlstellen eben an den Auffahrten angebracht werden. Aber egal, was die Bewohner Backas wollen, so wird die Entscheidung letztendlich von der Stadt gefällt und, bevor es wirklich zu einer Änderung kommt, werden bis zu zwei Jahre vergehen, da auch die Regierung in Stockholm die Änderungen absegnen muss. Backas Bewohner hatten sicher mit einer schnelleren Reaktion gerechnet.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 29. Dezember 2013

Der Göteborger Hauptbahnhof muss verschwinden

Wer den von Adolf Wilhelm Edelsvärd gebauten und im Jahre 1858 eröffneten Hauptbahnhof Göteborgs, der auf einer der bedeutendsten ursprünglichen Befestigungen des Stadt gebaut wurde, noch einmal sehen will bevor er endgültig der Vergangenheit angehören wird, hat nur noch wenig Zeit, denn nach Göteborger Ideologie muss alles, was nicht nach moderner Großstadt aussieht, verschwinden, so auch die Centralstationen.


Wer bisher dachte, dass der Västlänken mit seiner unterirdischen Eisenbahnlinie das Stadtbild erhalten würde, hat sich getäuscht, denn der Hauptbahnhof Göteborgs muss, nach Meinung des staatlichen Unternehmens Jernhusen, nicht nur eine unterirdische Bahnstation für Pendelzüge enthalten, was bedeutet, dass die dortigen Parkplätze verschwinden, sondern es muss groß gedacht werden, denn hier benötigt man Geschäfte, Wohnungen und einen Bau, der Göteborg mit Weltstädten wie Paris, London oder auch New York auf die gleiche Karte setzt.

Nach den Ideen, die sich bereits im Mai 2014 in Pläne verwandeln damit so schnell wie möglich mit dem Bau begonnen werden kann, wird das neue Gebäude nicht nur in die Breite gehen und einen Teil der Haltestellen für Busse vernichten, sondern man denkt auch bis zu 24 Stockwerke in die Höhe zu bauen. Nach den Ideen von Jernhusen muss die Centralstationen das Zentrum Göteborgs werden, das die Stadt mit der Insel Hisingen verbindet, aber auch das Ufer des Göta älv interessanter macht und den Zugang zu allen Stadtteilen erleichtert.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 22. Dezember 2013

Immer mehr Mieter werden aus Göteborg verdrängt

Nachdem die Gerichte Schwedens bisher der Meinung sind, dass Renovierungen und vor allem Modernisierungen von Wohnungen nicht von Rücklagen von bereits bezahlten Mieten bezahlt werden müssen, sondern die Mieter diese Kosten übernehmen müssen, auch wenn sie bei dieser Entscheidung nicht mitreden dürfen, werden immer mehr Mieter dazu gezwungen ihre teilweise recht günstigen „Altbauwohnungen“ aus den 60er Jahren zu verlassen.

Der neueste Fall betrifft nun 80 Mieter in Backa Röd auf Hisingen, die bei ihrem Vermieter Poseidon gegenwärtig für eine Wohnung mit 80 Quadratmeter 5200 Kronen pro Monat bezahlen. Poseidon will das Gebäude nun energiesparend modernisieren und  durch zwei zusätzliche Stockwerke insgesamt 140 Wohnungen schaffen deren Miete grundsätzlich um 80 Prozent über dem heutigen Preis liegen wird, nach Poseidon also dem Marktpreis entsprechen. 79 der 80 Mieter haben sich bereits entschlossen auszuziehen, da sie die neuen Mieten von nahezu 10.000 Kronen pro Monat nicht tragen können.

Grund für diese Entwicklung in Göteborg sind die extreme Wohnungsnot und die mangelnde Bauaktivität in Göteborg, insbesondere von Seiten der städtischen Unternehmen. Auf Grund diesen Problems suchen sehr viele Personen mit höherem Einkommen eine Wohnung der gehobenen Klasse. Dies führt jedoch andererseits dazu, dass immer mehr einkommensschwache Personen auf den bisherigen Komfort verzichten müssen und in sehr vielen Fällen dazu gezwungen sind eine Wohnung weit außerhalb Göteborgs zu suchen und bei einer Renovierung die bisherige Wohnung verlassen müssen.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 3. Dezember 2013

Neue Markthalle in Göteborg leidet unter Kundenschwund

Obwohl die neue Markthalle Göteborgs in Kville auf Hisingen mit einer Fläche von 1500 Quadratmetern Fläche, zwölf Geschäften, Restaurant und Café erst im August des Jahres öffnete, so klagen bereits sämtliche Mieter über den starken Rückgang an Kunden, was auch das Überleben dieser Markthalle im gegenwärtig größten Baugebiet Göteborgs in Frage stellt.

Allerdings sind es weder die Händler, die die Kunden verschrecken und auch nicht die Preise, sondern es liegt einfach daran, dass die Stadt Göteborg zwar eine Markthalle baute, nicht jedoch die für die Kunden notwendigen Parkplätze, denn auch wenn sich Göteborg immer grüner geben will, so wollen die Göteborger überwiegend mit dem Auto zum Einkaufen fahren, selbst wenn die Ware in einer einzigen Plastiktüte Platz hat. Mit einem Umweltbewusstsein ist bisher nicht zu rechnen.

Dass der August noch gut für die Händler begann, lag vor allem daran, dass neben der Halle ein Bauplatz lag, den man zum Parken benutzen konnte, nun jedoch die Fläche für die Entwicklung der Stadt benötigt wird. Die Idee der Stadt Kurzparkplätze in der Nähe der Markthalle in Kville zu schaffen, hilft den Händlern wenig, denn auf diesen darf man gerade einmal zehn Minuten stehen, was kaum zu einem schnellen Kaffee reicht, sicher aber nicht zum Gang zur Markthalle, zum Einkauf und dem Weg zurück. Der Bauherr und Besitzer der Markthalle, das städtische Unternehmen Älvstranden, verspricht nun einige zusätzliche Parkplätze zu schaffen, auch wenn es  nur wenig Platz dafür gibt.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 29. November 2013

Göteborg plant Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel

Wenn es nach dem Willen der Stadtplaner Göteborgs geht, so wird Göteborg zur 4. Jahrhundertfeier der Stadtgründung die erste Stadt Schwedens, die eine Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel nutzt. Die Vorstudie wurde mittlerweile bereits vorgelegt, so dass die Stadträte jetzt im Grunde nur noch Ja zu diesem Plan sagen müssen, der mit gewissen Vorteilen, aber auch mit Nachteilen verbunden ist.

Der Göta älv bald mit einer Seilbahn zu überwinden?

Die erste Seilbahn soll nach Wünschen des Festkomitees und der Stadtplaner das historische Göteborg mit der Insel Hisingen verbinden, was bedeuten würde, dass innerhalb von nur fünf Minuten über 2000 Personen über den Fluss Göta älv transportiert werden könnten, eine Leistung von der man mit Booten, Bussen und Straßenbahnen gar nicht erst träumen kann, zumal auch die Reisezeit durch einen Gondelverkehr weitaus kürzer wäre.

Die Nachteile einer Seilbahn liegen auf verschiedenen Niveaus, denn zum einen müssen die Gondeln auf Grund der Flussschifffahrt auf einer Höhe von etwa 50 Metern verkehren, was nicht für jeden Reisenden ein Vergnügen ist und zum anderen sind so hohe Masten an Land und zu Wasser nicht unbedingt eine Schönheit. Problematisch können sich auch die starken Winde zeigen, die vor allem im Herbst und Winter den Göta älv entlang ziehen, denn auch wenn die Sicherheit auch noch bei starken Winden gewährleistet ist, so werden die Gondeln dabei doch etwas ins Schaukeln geraten. Ein praktisches Problem könnte noch der Anschlussverkehr werden, der dann neu geplant werden muss, denn ein gewisser Teil der Reisenden muss dann auf beiden Seiten mit normalen Verkehrsmitteln weiterfahren.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 20. November 2013

58 Architekten und ein Hochhaus in Göteborg

Die Ausschreibung für ein 200 Meter hohes Hochhaus mit 60 Stockwerken im Göteborger Stadtteil Hisingen zeigt sich als ein bedeutender Erfolg, denn nicht weniger als 58 Beiträge gingen in Göteborg ein, wobei man unter den Architekten die bedeutendsten Hochhausbauer der Welt finden, die vor der Ausschreibung zum Teil nicht einmal wussten dass es Göteborg gibt und wo diese Stadt eigentlich liegt.Dass sie die aktuelle Bebauung der Stadt nicht kennen, ist nahezu logisch, denn es geht um ein architektonisches Wunderwerk.

Skizze: Okidoki Arkitekter/Seta Byggnads

Neben den Architekten, die das One World Trade Center oder das höchste Gebäude der Welt in Dubai bauten, findet man natürlich auch die fünf renommiertesten nordischen Architekturbüros, die ihr Glück gegen die Weltmeister im Hochhausbau wagen wollen. Dass der Ansturm so hoch ist, ist natürlich verständlich, denn ein Hochhaus in der Größenordnung, die Göteborg plant, bedeutet nicht nur Renommee, sondern vor allem auch einen hohen Verdienst, den letztendlich die Käufer und Mieter bezahlen müssen.

In der nächsten Stufe wird nun ein Jury entscheiden welche fünf der 58 Beiträge einen konkreten Plan vorlegen dürfen und in die zweite Runde kommen, wobei man dabei nicht vergessen darf, dass es sich bei diesem Prestigeobjekt der Stadt nicht nur um einen Wolkenkratzer mit atemberaubender Aussicht handelt, sondern um einen ganzen neuen Stadtteil mit zahlreichen Bauten mit Wohnungen, Firmenräumen und Serviceeinrichtungen, die anschließend alle Besitzer und Mieter der oberen Kategorie suchen werden.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 16. November 2013

Auferstehung des Theaterboots in Göteborg

Zwischen 1948 und 1953 hatte der Rosenlundskanalen bei der Feskekôrka eine besondere kulturelle Attraktion, denn hier lag das sogenannte Theaterboot in dem der Direktor und Besitzer des Bootes, Lars Schmidt, seinen Besuchern sehr viele Vorstellung zur Regionalkultur bot, was sich bereits bei der Premiere mit Kasta Loss zeigte, einem Stück von Lasse Dahlquist, der zu diesem Anlass auch selbst auf der Bühne stand.

Nun hat sich die Stadt Göteborg dazu entschlossen erneut ein Theaterboot in Göteborg zu stationieren. Ab dem 19. November wird die M/S Svea während der Theatersaison regelmäßig zwischen Freihafen und Eriksberg verkehren während die Besucher sich bei Theatervorstellungen unterhalten lassen können. Bei der ersten Fahrt wird ein Stück geboten, das sich an Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren richtet. Anschließend wird das Repertoire auch auch auf Jugendliche und Erwachsene angepasst werden.

Auch wenn der Freihafen nicht gerade ein erträumter Platz für eine Theaterboot ist, so versteht man die Wahl des Ortes dennoch sehr schnell, denn die Stadt will den Freihafen wieder attraktiver gestalten und auch den Göta älv mehr ins Zentrum setzen, da dadurch die „Stadt Göteborg“ und die „Insel Hisingen“ sich nähern. Während des Tourismus wird die Aktivität des Theaterbootes allerdings eingestellt, denn dann soll die M/S Svea und ein geplantes weiteres Theaterboot den Besuchern der Stadt die Welt der Göteborger Schären näher bringen.

Copyright: Herbert Kårlin

Sonntag, 27. Oktober 2013

Göteborg will nun den umstrittenen Ardalsberget schützen

Auch wenn es noch keine endgültige Entscheidung zur Nutzung des Ardalsberget gibt, Swerock jedoch in erster Instanz mit der Entscheidung konfrontiert wurde, dass der Berg mit dem einzigen Waldgebiet des Göteborger Stadtteils Hisingen aus mehreren Gründen nicht in einen Steinbruchs verwandelt werden darf, zeigt sich nun der Stadtrat Göteborgs plötzlich wieder eifrig dabei das gesamte Gebiet als Naturschutzgebiet auszuzeichnen.

Der Plan zum Schutz des Gebietes war bereits vor sämtlichen Fragen zum Steinbruch interessant gewesen, wobei sich die Stadt dann jedoch entschlossen hatte sich gegen den Naturschutz zu stellen und das Klagen anderen zu überlassen, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Verantwortlichen hofften von Swedrock Material für den Straßenbau günstig erhalten zu können.

Sehr plötzlich findet die Stadt Göteborg nun jedoch eine Million Kronen für die zuständigen Ämter, damit der Schutz des Gebietes baldmöglichst in Angriff genommen werden kann und eine grüne Insel inmitten des Hafengebietes entstehen kann in dem allerdings der Ölgeruch nie ganz verschwindet. Der vermutliche Schutz des Gebietes wird allerdings nicht nur von Swerock negativ gesehen, denn auch die Betreiber des Hafens wollen das Gebiet für ihre Expansion haben, was der Stadt erneut einiges an Kopfzerbrechen bereiten wird.

Herbert Kårlin