Posts mit dem Label Elch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Elch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. April 2012

Wildschweinprobleme im Västra Götaland

Nach letzten Zählungen des Wildschweinbestands im Västra Götaland, einer Region Schwedens in der bisher noch keine zu bedeutenden Probleme mit den Tieren auftauchten, stellt man fest, dass die Population in einem Masse wächst, dass in Zukunft mit erheblich höheren Schäden und einem steigenden Unfallrisiko in der gesamten Region zu rechnen ist, zu Beginn jedoch insbesondere im Küstenstreifen und der Region um Göteborg.

Nach bisherigen Erfahrungen mit Wildschweinen wird es nur sehr wenige Jahre dauern bis sich die Tiere in ganz Västra Götaland verbreitet haben, ohne dass die Jäger entsprechende Maßnahmen ergreifen werden, da gegenwärtig kein steigender Bedarf an Wildschweinfleisch festzustellen ist und die Tiere keine natürlichen Feinde in den schwedischen Wäldern haben.

Bereits heute sind Wildschweine in Schweden an mehr Autounfällen beteiligt als Elche, wobei die Schäden durch einen Unfall mit einem Wildschwein in der Regel auch höher liegen als bei Elchen. Es ist ebenfalls zu erwarten, dass sich die Schäden in Landwirtschaft und auf Golfplätzen im Västra Götaland auf eine Ebene zubewegen, die man bereits in Skåne als nahezu unfinanzierbar hält.
Herbert Kårlin

Dienstag, 4. Oktober 2011

Junger Elch irrt durch Göteborger Straßen

Es geschieht sehr selten, dass sich ein Elch in die Innenstadt Göteborgs verirrt, wie gestern Nachmittag, als ein Jungtier wie aus dem Nichts plötzlich im Vasaparken auftauchte und dann entlang der Hauptverkehrsstraßen durch die Stadt wanderte. Glücklicherweise entstand durch das Jungtier weder eine Panik noch ein Verkehrschaos bis die herbeigerufenen Polizei dem Elch folgen konnte und dabei den Verkehr absicherte.

Der Elch, ziemlich verwirrt durch den regen Straßenverkehr, bummelte durch die Grünflächen, die sich entlang einiger Hauptverkehrsstraßen ziehen, bis zum Järntorget, dann entlang dem Göta Älv zum Fährhafen, an dem die Boote nach Dänemark ablegen und machte sich dann auf den Weg nach Westschweden, wo ihn nur noch einige Kilometer von der freien Natur trennten.

Die Polizei hatte während der letzten Strecke durch die Stadt einen Jäger zu Hilfe gerufen, der das Tier bei Eintritt einer bedeutenden Gefahr erlegen sollte, wobei der Auftrag jedoch lautete den Elch möglichst unbeschadet durch Göteborg zu bringen. Aber auch ohne dass jemand der Beobachter eine ernsthafte Gefahr für den Verkehr oder Personen entdecken konnte, wurde das Jungtier dann vom Jäger erlegt noch bevor es die Freiheit wieder erlangen konnte.

Herbert Kårlin

Dienstag, 28. September 2010

Elchsafari mitten in Göteborg

Abenteuertourismus zieht in ganz Schweden immer mehr Besucher an, wobei vor allem Elche für Städter und ausländische Gäste eine besondere Anziehungskraft ausüben. Nun will auch Göteborg an diesem Aufschwung durch Abenteuer teilhaben und veranstaltet die ersten Elchsafaris im Großstadtmilieu.

In Zusammenarbeit zwischen dem Naturhistorischen Museum Göteborgs, dem Schlosswald und dem Botanischen Garten, die die Aktion „Göteborgs grünes Herz“ gegründet haben, werden Touristen zu mehreren Orten geführt um alles über Elche zu erfahren und die majestätischen Tiere auch zu sehen.

Die Elchsafaris beginnen im Naturhistorischen Museum, wo der Besucher alle Informationen über Elche bekommt. Anschließend geht die Reise zum Café im Botanischen Garten, in dem der Teilnehmer Älgbullar, also Elchfleischbällchen zu essen bekommt. Den Abschluss bildet dann der Besuch im Zoologischen Garten des Schlosswald, wo einige Elche denn nur noch durch einem Zaun vom Besucher getrennt sind. Die Elchsafaris gehen in einige Hotelpakete ein und können sowohl beim Göteborger Fremdenverkehrsamt als auch über Göteborg Aktuell gebucht werden.

Herbert Kårlin