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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Taxis in Göteborg fordern Vorrechte

Seit in Göteborg auf den verkehrsreichsten Straßen der Stadt eigene Fahrspuren für die öffentlichen Verkehrsmittel geschaffen wurden, hat sich der Verkehr auf allen anderen Straßen so erhöht, dass es zu bestimmten Tageszeiten schwierig wird Kunden in einem Taxi in einer sinnvollen Zeit ans Ziel zu bringen. Es war daher nur logisch, dass die Taxifahrer sich dafür einsetzten ebenfalls diese Fahrspuren, die für allgemeinen Verkehr gesperrt sind, benutzen zu können.

Der Stadtrat zeigte sich von Beginn an überwiegend positiv, aber das Straßenverkehrsamt Göteborgs entschied sich dann dennoch nur dafür drei der Straßen auch Taxifahrern und öffentlichen Fahrdiensten für Kranke und Behinderte zur Verfügung zu stellen. Anschließend trat eine Phase des Schweigens ein und alle Anfragen der Taxiunternehmer der Stadt blieben auf einem Aktenberg liegen ohne dass das Amt in den letzten Jahren irgendeine klare Antwort geben wollten.

Ursprünglich war jedoch Taxis und Fahrdiensten, die immerhin zu 50 Prozent der Stadt Göteborg selbst gehören, fünf weitere Fahrstreifen der öffentlichen Verkehrsmittel versprochen worden, insbesondere jene, die über die Göta älvbron führen, da es auf dieser Brücke regelmäßig zu Staus kommt, aber es kommt nun weder eine Zustimmung noch eine Ablehnung. Nun hoffen die Taxifahrer dass die neue städtische Regierung zu einem Machtwort greift, da die Mehrheit der Taxifahrer ihre Fahrzeuge zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zählen.

Copyright: Herbert Kårlin

Visit Göteborg!

Montag, 16. Juni 2014

Sommer-Verkehrschaos in Göteborg

Als gestern der Sommerfahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel in Göteborg zu gelten begann, so kam mit diesem neuen Fahrplan auch eine bittere Pille, die insbesondere die Besucher der Stadt trifft, da ein großer Teil der Bewohner der Stadt in dieser Zeit seinen Urlaub hat und sich weit entfernt von den aufkommenden Verkehrsproblemen Göteborgs befinden wird.


Västtrafik kündigte nämlich mit dem Sommerfahrplan an, dass in den kommenden zwei Monaten zahlreiche Gleisarbeiten vorgenommen werden und daher einige der Straßenbahnstrecken ganz eingestellt werden, andere Straßenbahnen umgeleitet werden und bei dritten Teilstrecken von Bussen genommen werden. Wer daher als Tourist seine Strecke planen will, wird mit den von der Stadt und von Västtrafik verteilten Linienplänen wenig anfangen können und bisweilen verzweifelt nach seiner Zielhaltestelle suchen.

Natürlich sind diese Arbeiten nötig, die garantieren werden, dass es zur 400-Jahrfeier der Stadt im Jahre 2021 keinerlei Probleme mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, aber für alle Besucher, die bereits auf Grund der zahlreichen vorhandenen Baustellen zu Fuß, mit dem Fahrrad und vor allem mit dem Auto auf Schwierigkeiten stoßen, wird das Problem mit den Verkehrsmitteln nun eine der übelsten Seiten der Stadt zeigen. Die Frage ist daher, ob man diese Besucher davon überzeugen kann je nach Göteborg zurückzukehren, da eine Stadt, die auf einen wachsenden Tourismus setzt, nicht nur an die Bewohner denken sollte, sondern auch an seine Besucher und Gleisarbeiten auf mehrere Jahre verteilen könnte.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Mittwoch, 7. Mai 2014

Trotz Citymaut hohes Verkehrsaufkommen in Göteborg

Auch wenn Göterborg den Bewohnern der Stadt bei der Einführung der Citymaut eine bessere Luft und weniger Verkehr auf allen Straßen versprach, so zeigt sich bereits, dass dieses Versprechen nicht eingehalten werden kann, die Stadt jedoch eine Steuerquelle entdeckte, die täglich mehr Geld für Zukunftsvisionen bringt, eine Situation, vor der die Kritiker vom ersten Tag an warnten.

Natürlich hat sich nun der Verkehrsfluss verlagert und in manchen Randgebieten gleichmäßiger verteilt, aber nach den neuesten Auswertungen hat die Menge der Fahrzeuge auf den Einfahrtsstraßen von und nach der Innenstadt wieder jenes Niveau erreicht, das vor Einführung der Citymaut festgestellt wurde. Der einzige positive Effekt der Maut ist, dass man bei der Zufahrt nach Göteborg mit dem Auto nun bis zu zehn Minuten Zeit gewinnen kann, da auf Grund der Kosten viele Autofahrer die Rushhour meiden und versuchen vorher oder nachher die Zahlstellen zu passieren, da man damit eine bedeutende Summe sparen kann.

Dass nach einem ersten Schock wieder mehr Personen zu ihrem Auto greifen, liegt natürlich auch daran, dass die öffentlichen Verkehrsmittel so schlecht geplant sind, dass sie keine Alternative bieten, denn viele, die zur Arbeit müssen und mit dem Auto 15 Minuten von der Arbeitsstelle entfernt sind, müssen mit Bussen und Straßenbahnen mit einer Reisezeit von einer Stunde und mehr rechnen, verlieren dabei also im Jahr über 360 Stunden an Freizeit, neun Arbeitswochen. Aber immerhin kann die Stadt verzeichnen, dass sie in den ersten drei Monaten des Jahres bereits 206 Millionen Kronen an Mautgebühren eingenommen hat, 13 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 9. April 2014

Neue Probleme mit Göteborgs Straßenbahnen

Während die Bevölkerung in Göteborg wächst und mangels Parkplätzen und Citymaut zudem immer mehr Bürger zu den öffentlichen Verkehrsmitteln greifen wollen, zeigt sich gerade diese Entwicklung als Problem, denn auch wenn die notwenige Menge an Straßenbahnen in Göteborg steht, so sind diese noch lange nicht einsatzfähig. Auf mehreren Strecken verkehren daher nur Einzelwagen, die nur die Hälfte der sonst üblichen Personenmenge fassen können.


Seit langem ist den Bürgern der Stadt bekannt, dass die Hälfte der „nagelneuen“ Straßenbahnen aus Italien in der Werkstatt auf eine Rostsanierung warten, da die tragende Struktur am durchrosten ist. Wann diese Wagen wirklich wieder einsatzbereit sind, steht bisher in den Sternen, da sich die Stadt Göteborg mit dem Hersteller Ansaldobreda bisher über die Reparaturen nicht einigen konnte, was darauf schließen lassen kann, dass bereits die Auftragsvergabe Göteborgs wohl nicht ganz eindeutig war.

Nun zeigt sich aber noch ein weiteres Problem mit den älteren noch verkehrenden Straßenbahnen, denn da 118 dieser Wagen noch aus den 60er und 70er Jahren stammen, zeigt sich nun ein Mangel an Ersatzteilen, aber gerade Motoren, Kupplungen und mehrere elektrische Komponenten müssen immer wieder einmal ersetzt werden, auch wenn die Teile nicht mehr hergestellt werden. Von Göteborg geplant war natürlich die ältesten Straßenbahnen als Ersatzteillager für die noch besseren Wagen zu verwenden und dann eine nach der anderen durch neue italienische Straßenbahnen zu ersetzen. Gegenwärtig sieht es jedoch so aus, dass auch ein Wagen von 1965 noch einige Jahre halten muss, was gar nicht so einfach umzusetzen ist.

Copyright: Herbert Kårlin

Der Botanaische Garten in Göteborg

Samstag, 5. April 2014

Der Stora Hamnkanalen soll der Entspannung dienen

Wenn es nach den Bürgern Göteborgs, dem Tourismusverband und dem Stadtrat geht, so soll der Stora Hamnkanalen neu belebt werden und, zumindest die Sonnenseite, mit Bänken, Cafés, Grünflächen und Booten zum neuen Erleben erweckt werden, eine Idee, die mit Sicherheit mehrere hundert Millionen Kronen verschlingen wird und von allen Seiten ein Umdenken fordern wird, denn ganz so einfach sind die Veränderungen nicht zu erreichen.


Will man dem Stora Hamnkanalen wieder beleben, was ab 2016 geschehen soll, so benötigt man in erster Linie eine Lösung für den Verkehr, denn die beiden Straßen entlang des Kanals gehören zu den bedeutendsten Strecken für die öffentlichen Verkehrsmittel, sind aber auch eine Anlaufstelle und Haltestelle für touristische Busse. Eine Veränderung der Verkehrswege muss daher zwangsweise zu immensen Verkehrsproblemen führen, da die Bevölkerung der Stadt weiterhin wächst.

Bei allen Plänen, die zur 400-Jahresfeier Göteborgs vorliegen, stellt sich, wie auch beim Stora Hamnkanalen, natürlich die Frage wie viel im jahre 2021 vom heutigen Göteborg noch vorhanden sein wird und wie viel Persönlichkeit die Stadt verlieren wird, denn Modernismus, eine autofreie Innenstadt, ein Freibad am Freihafen und möglichst viele Aktivitäten am Wasser müssen nicht unbedingt zum Vorteil gereichen, denn in der Tat ziehen Städte mit einem mittelalterlichen Charakter weitaus mehr Besucher an als ein Göteborger Manhattan mit Grünfläche und Bootleben, wobei man dabei nicht vergessen darf, dass dann auch sämtliche Brücken neu gebaut werden müssen, da aktuell ein Bootsverkehr, Paddan ausgenommen, nicht möglich ist, da sich die Brücken nicht mehr öffnen lassen.

Copyright: Herbert Kårlin

Samstag, 21. Dezember 2013

Eine Buslinie in Göteborg ohne Busse

Als die Polizei Göteborgs, wie bereits üblich im Winter, sämtliche Busse, die die Linie 24 fuhren, nach Fehlern überprüfte, wurden sechs Busse wegen bedeutenden Fehlern unmittelbar aus dem Verkehr gezogen, was bedeutete, das über Stunden hinweg keinerlei Busse mehr für die Strecke zur Verfügung standen und die Reisenden vergebens an den Haltestellen warten mussten.

Auch wenn die Verantwortlichen der Unternehmen nach jeder Polizeikontrolle versichern, dass die Busse in Zukunft besser gewartet werden, so wiederholen sich die gleichen Probleme bei den gleichen Unternehmern Jahr für Jahr. Notausgänge lassen sich nicht öffnen, Feuerlöscher sind leer, die Beleuchtung funktioniert nicht und die Hydraulik weist Probleme auf.

Erstaunt war die Polizei vor allem darüber, dass mehrere der fehlerhaften Busse vor kurzem vom TÜV geprüft wurden, ohne die entsprechenden Fehler. Das Unternehmen Veolia, dem drei der aus dem Verkehr gezogenen Busse gehören, versichert, dass die gefundenen Fehler während der Fahrten des Tages entstanden, was wohl bei leeren Feuerlöschern und fehlenden Griffen für den Notausstieg wenig glaubhaft erscheint.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Västtrafik erneut in der Kritik

Wenn sich am 15. Dezember die Fahrpläne für die öffentlichen Verkehrsmittel Västtrafik ändern, so werden die Bewohner von Lerum und Alingsås, die als Pendler täglich nach Göteborg kommen, entdecken, dass sie ab diesem Tag weitaus länger auf die Anschlüsse zwischen Zügen und Bussen warten müssen als bisher, da Västtrafik wenig davon hielt die Fahrpläne zu koordinieren, sondern bei der Planung vor allem an das Einsparen von Kosten dachte.


Die Gemeinden Lerum und Alingsås sind allerdings nicht nur erbost über die Nachlässigkeit von Västtrafik, sondern vor allem darüber, dass die Verantwortlichen der öffentlichen Verkehrsmittel nicht einmal Kontakt mit ihnen aufnahmen um gemeinsam eine Lösung für das Problem zu finden. Wie fast schon üblich in Göteborg, so wird zwar vom Wunsch der Kommunikation gesprochen, in der Tat aber jede Entscheidung von „oben“ herab gefällt, vor allem wenn sie Kritik herausfordert.

Västtrafik verteidigt sich lediglich damit, dass man bei einem Gespräch mit dem Straßen- und Schienenverkehrsamt feststellte, dass man nicht mehr Züge einsetzen kann als bisher. Und die Verantwortlichen fügen hinzu, dass dadurch ein Gespräch mit Lerum und Alingsås auch unsinnig gewesen wäre, da man Tatsachen nicht verändern kann. Niemand von Västtrafik ist allerdings der Meinung, dass man vielleicht die Busse in diesem Fall dem Schienenverkehr anpassen können hätte.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 28. Oktober 2013

Göteborg beginnt den Götaleden umzubauen

Sehr bald beginnt man den Götaleden, eine der wichtigsten Ausfahrtstraßen Göteborgs auf einer Gesamtlänge von 800 Meter in die Tiefe zu verlagern, wodurch der Götatunnel verlängert wird und gleichzeitig eine bedeutende Fläche der Stadt in guter Lage in Flächen für den Wohnungsbau verwandelt werden kann, was der Stadt Zusatzeinkommen von bis zu einer halben Milliarde Kronen verhelfen kann und eine attraktive Wohnfläche mit Bürogebäuden bieten kann.

In der ersten Etappe werden im kommenden Jahr 300 Meter im direkten Anschluss an den Götekanal in die Tiefe gelassen und überdeckt. Für diesen Teil können 800 Millionen Kronen unmittelbar verwendet werden, wobei das Versenken der Straße zwar langfristig hohe Kosten verursachen kann wenn das Wasserniveau steigt, jedoch die Lärmbelastung der Umwelt bedeutend reduziert. Wie hoch die endgültigen Baukosten sein werden, ist bisher unbekannt, aber sie können sehr schnell zwei Milliarden Kronen übersteigen.

Im Anschluss sind dann die restlichen 500 Meter geplant, aber da bisher unbekannt ist in welcher Hinsicht sich die Gegend bis zum Gullbergvass und dar Gaslocke ändern wird, muss für diesen Teil erst der Bebauungsplan abgewartet werden. Da es sich beim Götaleden auch um die E45  mit sehr intensivem Verkehr handelt, wird es in den kommenden Jahren auch hier zu sehr starken Verkehrsstörungen mit einer starken Belastung der Umwelt kommen, da es im Grunde keine sinnvolle Umgehungsmöglichkeit gibt. Eine Zukunftsvision Göteborgs ist allerdings nicht nur diese 800 Meter in die Tiefe zu verlagern, sondern die gesamte Strecke von der Älsborgsbron bis zum Tingstadstunnel.

Herbert Kårlin

Freitag, 25. Oktober 2013

Göteborg sieht Maut als Lösung für schlechte Luft

Am gestrigen Donnerstag gab Göteborg erneut einen Bericht über die Vorteile der Maut ab, der, je nach Interpretation, vorteilhaft ist, oder aber einige Probleme aufzeigt. Tatsache ist, dass im September elf Prozent weniger Fahrzeuge an den Bezahlstationen vorbeigefahren sind als im gleichen Monat des Vorjahres, vorausgesetzt, man betrachtet nur die Zeit in der auch eine Maut fällig ist, denn ob vorher und nachher ein höherer Verkehrsfluss stattfindet wurde nicht gemessen. Die Zahl kann daher nur als Annäherung betrachtet werden und sagt sehr wenig über den tatsächlichen Verkehr aus.

Sicher ist auch, dass seit Einführung der Maut die öffentlichen Verkehrsmittel häufiger benutzt werden, insbesondere die Schnellbusse und die Pendelzüge. Aber auch hier lässt sich nicht sagen ob die Maut der Anlass ist oder die Tatsache, dass man seit Beginn des Jahres auf den wichtigsten Zufahrtsstraßen eine Autospur in eine Busspur verwandelt hat, daher das Autofahren weitaus problematischer wurde. Hinzu kommt, dass in der Stadt ein Teil der Parkplätze beseitigt wurde, andere als Kurzzeitparkplätze ausgezeichnet wurden und sich alle Parkmöglichkeiten erheblich verteuerten. Die Ursache der verstärkten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wurde nicht untersucht.

Auch die verbesserte Luftqualität der Innenstadt lässt einige Fragen offen, denn sicher ging in der Innenstadt die Menge der Feinpartikel um bis zu 20 Prozent nach unten und in einigen Gegenden wurde auch 16 Prozent weniger Stickstoffmonoxid gemessen als im vorhergehenden September, aber andererseits wurden Feinpartikel am Rande der Stadt nicht gemessen und die Menge an Stickstoffmonoxid ging in einigen Gebieten Göteborgs sogar nach oben. Die Frage ist daher, ob hier die Maut oder die Winde für die veränderten Werte verantwortlich sind. Um ein sicheres Ergebnis zu haben, ist es sicher nötig die Messungen auch auf die Randgebiete Göteborgs auszudehnen und mindestens ein weiteres Jahr lang alle Werte zu vergleichen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 6. August 2013

Fahrräder haben in Göteborg Vorfahrt

Um das Fahrradfahren in Göteborg sicherer zu machen und um gleichzeitig die Autofahrer zu einem langsameren Tempo zu zwingen, hat sich die Stadtverwaltungen entschlossen mehrere Straßen der Stadt in eine Art Fahrradstraßen zu verwandeln auf denen sich die Autofahrer dem Fahrverhalten und der Geschwindigkeit von Fahrradfahrern anpassen müssen.

Als erste Straße der Stadt wurde nun die Västra Hamngatan in eine Vorrechtstrasse für Fahrradfahrer verwandelt, eine jener Straßen, in denen wenig Platz für einen sicheren Fahrradweg existierte. Als die Straße daher nach aufwendigen Arbeiten, auch an den Straßenbahngleisen, wieder eröffnet wurde, zeigte sich, dass nun die Fußgänger mehr Platz haben, aber auch den Fahrradfahrern ein breiter Streifen zur Verfügung steht, nämlich die gesamte Fahrbahn,

Wer nun als Fahrradfahrer die Västra Hamngatan zwischen Grönsakstorget und Drottninggatan benutzt, benutzt die Fahrbahn, die auch für Autos gilt. Der Unterschied zu früher ist jedoch, dass kein Autofahrer ein Fahrrad überholen darf, sondern sich der Geschwindigkeit des Fahrradfahrers anpassen muss, was bei einem gemütlichen Radler auch bedeuten kann zehn Kilometer die Stunde einhalten zu müssen, was so manchem Autofahrer vermutlich nicht sonderlich zusagt.

Herbert Kårlin

Dienstag, 8. Januar 2013

Göteborg boykottiert die Citymaut

Gerade erst wurde die Citymaut eingeführt und noch ist nicht bekannt wie viele Autofahrer auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen werden, so erklären bereits die öffentlichen Verkehrsbetriebe Västtrafik als auch die Stadt Göteborg und die Region Västra Götaland, dass die Preise für Nahverkehrszüge, Busse und Straßenbahnen noch dieses Jahr bedeutend ansteigen werden, was ein Auto trotz der Citymaut wieder zu einem „günstigen“ Gefährt machen könnte. Man sollte daher fast den Eindruck gewinnen, dass es Göteborg nicht um die Umwelt geht, sondern darum eine möglichst hohe Zusatzsteuer einnehmen zu wollen.

Västtrafik eröffnete das Jahr 2013 mit der Aussage, dass die gegenwärtigen Treibstoffpreise und die Personalkosten so hoch sind, dass die beiden Preiserhöhungen des letzten Jahres nicht ausreichen um die Kosten zu decken. Die Verkehrsbetriebe denken daher auch dieses Jahr an eine Preissteigerung von bis zu zehn Prozent, was bedeutet, dass die billigste Monatskarte, die alle Randgebiete ausnimmt, 550 Kronen kosten wird, während man in Malmö nur 350 Kronen bezahlen muss. Beim gegenwärtigen Rhythmus der Preissteigerung von Västtrafik wird man bereits 2014 also vermutlich 600 Kronen für die Innenstadt bezahlen und etwa 1000 Kronen, falls man nur eine einzige Zone am Rande der Stadt benutzen will.

Wer jedoch glaubt, dass diese Preise dann auch angewandt werden, täuscht sich, denn die Stadt und die Region wollen gleichzeitig die Subventionen für die öffentlichen Verkehrsmittel kürzen und diese Kürzungen auf die Benutzer verlagern, was in den nächsten zwei Jahren eine Preissteigerung von etwa 20 Prozent bedeuten soll und anschließend noch mehr werden kann. Wenn man diese Summe mit in die neuen Fahrpreise einbezieht, so hat Göteborg die teuersten öffentlichen Verkehrsmittel Schwedens und jemand im Vorort, der dann das Auto stehen lässt und den Bus nimmt, kann nicht mehr rechnen, denn der Buspreis liegt dann über der höchstmöglichen Citymaut.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Städtische Angestellte Göteborgs mit Elektrofahrrädern

Die Stadt Göteborg hat während der letzten 18 Monate knapp über 100 Elektrofahrräder für ihre Angestellten erworben, damit diese sich umweltfreundlicher fortbewegen können und vermarkten diese Leistung nicht nur als umweltfreundlich, sondern als Zukunftslösung im Pflegedienst, für Schulen und auch in der Verwaltung. Sehr sinnvoll ist es dabei, dass die Stadt weder von Gesamtkosten spricht, noch davon wie viele Jahrzehnte es dauert bis man von einer „grünen Revolution“ reden kann.

Gegenwärtig zählt Göteborg rund 45.000 städtische Angestellte und mehrere Tausend unter ihnen müssen sich täglich an verschiedene Orte bewegen, sich also theoretisch die bisherigen 100 Fahrräder teilen, was wohl niemand im Ernst erwarten kann. Der Tropfen auf den heißen Stein verhindert zwar bei den Benutzern die Schweißtropfen, aber ein Dienst für die Umwelt ist nur gebracht, wenn der für die Batterien nötige Strom von Sonne und Wind kommt und für das Fahrrad auch ein Auto in der Garage bleibt oder, noch besser, gar nicht erst gekauft wird.

Die Stadt Göteborg kauft die Elektrofahrräder gegenwärtig für einen Stückpreis zwischen 12.000 und 30.000 Kronen und vergisst dabei zu sagen, dass man für diese Fahrräder auch Garagen bauen muss, dass die Batterien und die Fahrräder eine Wartung benötigen und Spezialketten gekauft werden müssen damit die Räder nicht gestohlen werden. Für jene, die im Pflegedienst arbeiten, sind diese Fahrräder auch nicht immer eine gute Lösung, denn sie müssen die Batterie jedes Mal mit zu ihren Patienten mitnehmen, da diese sonst gestohlen werden können. Vom hohen Unfallrisiko bei Fahrrädern will die Stadt ebenfalls nicht sprechen.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Einführung der Citymaut in Göteborg vor dem Chaos

Da die Planer des Straßenverkehrsamts in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der öffentlichen Verkehrsmittel trotz monatelanger Vorbereitung nicht in der Lage waren einen sinnvollen Verkehrsfluss zu planen, häufen sich nun bei Einführung des neuen Fahrplans im Dezember die Probleme, die im Januar nur dann gemindert werden können, wenn bei Einführung der Citymaut mindestens 15 Prozent weniger Automobile auf den Straßen Göteborgs zu finden sind, was die Stadt Göteborg sehr optimistisch bereits als Tatsache einrechnet.

Kurz vor Weihnachten zeigt sich jedenfalls, dass die Planung der Fachkräfte dazu führt, dass die Umweltbelastung steigt, denn nicht nur dass gegenwärtig eine höhere Anzahl an Bussen unterwegs ist, sondern durch die zahlreichen Staus zeigen auch die CO2-Werte einen Höhepunkt und das Spikeverbot auf der Odinsgatan musste vorübergehend aufgehoben werden. Gesundheit und Umweltschutz stehen erst wieder zur Diskussion wenn 15 Prozent der Autofahrer ihr Auto zu Hause stehen lassen oder vor den Zahlstellen parken, was bei einer der wichtigsten Durchfahren in Göteborg ein gewisses Problem mit sich bringen kann.

Aber die Schwierigkeiten machen hier nicht Halt, denn da Taxis durch die Stauentwicklungen auf Grund der schlechten Verkehrsplanung nun weitaus mehr von ihren Kunden nehmen müssen, fordern diese die Fahrstreifen für Busse benutzen zu dürfen, damit sie überhaupt noch konkurrenzfähig sein können. Und die einzelnen Stadtteile haben begonnen die auf sie zukommenden Kosten zu kalkulieren und stellen fest, dass sie ab 2013 mit bis zu 20 Millionen Kronen an Zusatzausgaben auf Grund der Citymaut rechnen müssen, Geld, das an anderen Stellen eingespart muss, obwohl die Finanzlage für viele heute schon extrem schlecht ist.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 29. November 2012

Die E20 wird im Västra Götaland zur Autobahn

Seit 1986 gilt der Streckenabschnitt der E20 von Göteborg in Richtung Stockholm, der sich im Bereich des Västra Götalands befindet, als einer der unfallträchtigsten des Landes und soll, nach ursprünglichem Plan, zur Autobahn ausgebaut werden, damit zum einen die Reisezeit nach Stockholm verkürzt wird, zum anderen aber auch die Unfälle reduziert werden, die vor allem deswegen entstehen, da an vielen Stellen, trotz Extremverkehr, nicht einmal die beiden Spuren voneinander getrennt sind und die Straße seit Jahren in schlechtem Zustand ist.

Nach rund 26 Jahren Diskussion wollte nun die linke Regierung der Region einen billigeren Plan in Angriff nehmen, der von den Autofahrern (Lastwagen und Personenwagen), die diese Strecke regelmäßig nehmen müssen, kaum als sinnvoll betrachtet wird, denn die Strecke sollte zwar im Laufe der kommenden Jahre in der Mitte getrennt werden, aber bis diese Maßnahme angegriffen werden kann, soll die Geschwindigkeit weiterhin gesenkt werden und ständige Kontrollen die Fahrer von überhöhter Geschwindigkeit abhalten.

Am Dienstag Abend wurde nun vom rechten Flügel, mit der Unterstützung der Sverigedemokraterna, entschieden, dass die E20 so schnell wie möglich in eine vierspurige Autobahn ausgebaut werden soll, damit sämtliche Probleme auf der Strecke behoben werden. Die Grünen unter der Führung von Kia Andreasson zeigen sich durch diese Entscheidung übergangen und sind der Meinung, dass damit die Umweltpolitik der Region boykottiert wird und die Kosten für den Bau finanzielle Einschränkungen auf jedem anderen Niveau fordern wird. Für Kia Andreasson gibt es nur die Alternative Eisenbahn, auch wenn man bei diesem Verkehrsmittel nie weiß ob man im Winter überhaupt ankommt.

Herbert Kårlin

Montag, 26. November 2012

Öffentliche Diskussion um Straßen in Göteborg

Am 28. November findet im Älvrummet in Göteborg eine öffentliche Diskussion über die Zukunft des Verkehrs im städtischen Milieu statt. Auch wenn die führenden Politiker Göteborgs nicht anwesend sein werden, so ist die zweite Garde der Stadt, unter anderem der Stadtarchitekt Björn Siesjö, vor Ort um auf alle Fragen einzugehen. Da bereits bei der ersten Diskussion über die Zugänglichkeit der Stadt für Behinderte der Raum überfüllt war und sich am Eingang eine lange Warteschlange entwickelte, wird dieses Mal der Raum noch schneller gefüllt sein.

Das Thema Verkehr umfasst alle Themen, die Göteborger Politiker während der letzten Monate ins Gespräch brachten, inklusive dem Infrastrukturpaket mit einem Eisenbahntunnel unter der Stadt, dem Problem der Autobahn, die durch die Stadt führt und der Citymaut. Sicher wollen und können die Veranstalter der Diskussion viele Fragen heute noch gar nicht beantworten, da im gegenwärtigen Stand niemand die Kosten einer Brücke oder eines Eisbahntunnels in Lehm voraussagen kann, aber sie wollen ein öffentliches Gespräch ermöglichen und von ihren Ideen überzeugen.

Björn Siesjö wird bei der Diskussion insbesondere die Frage aufwerfen wie man zu einem haltbaren Göteborg der Zukunft finden kann und wie die Umwelt geschützt werden kann ohne dass der Bürger bei seiner Fortbewegung Einschränkungen spürt. Auch wenn das Thema als offen angekündigt ist und die Partei Vägvalet mit am Tisch sitzen wird, die sich gegen die Citymaut stellt, so ist Ziel der Diskussion die Göteborger davon zu überzeugen, dass alle Nachteile, die auf sie zukommen, in Wirklichkeit nur Vorteile sind. Dies könnte auch der Grund dafür sein, dass man einen so kleinen Raum gewählt hat, da das Thema den Raum auch viermal füllen könnte, da dies eine zu heiße Diskussion verhindern kann.

Herbert Kårlin

Dienstag, 30. Oktober 2012

Keine autofreien Tage mehr in Göteborg

Die Mehrheit des Göteborger Stadtrats hat nun endgültig entschieden, dass die Stadt nicht mehr am autofreien Tag am 22. September jeden Jahres teilnimmt, da die Teilnahme, nach Aussagen der Vorsitzenden Annelie Hulthén, mit Kosten in Höhe von mindestens einer Million Kronen verbunden ist und kaum einen messbaren Nutzen zeigt. Nach Meinung des Stadtrats kann man diese Summe sinnvoller anwenden.

Natürlich will die Umweltstadt Göteborg dennoch zeigen, dass dieser Tag etwas Besonderes ist, indem man eben Werbung für die öffentlichen Verkehrsmittel und die Anwendung von Fahrrädern macht, eine Maßnahme, die seit 2006 überwiegend im Wind verpufft, aber dem Stadtrat ein ruhiges Gewissen verschafft und den Geldfluss mit dem Kreislauf der befreundeten Werbeindustrie schließt. Ob diese Idee billiger ist oder einen größeren Nutzen bringt, darüber schweigt die Stadt natürlich.

Aber selbst wenn ein Werbetag, den die Stadt lieber Kampagnetag nennt, etwas Geld sparen sollte, so stellt sich die Frage, in welche Kanäle diese Summe fließen, denn außer dem Eisenbahntunnel innerhalb des Infrastrukturpaketes, dessen Kosten unabsehbar sind, und den Gehältern von Direktoren, wird bei Kindergärten, Schulen und allen sozialen Maßnahmen gespart, denn um Gruppen in Kindergärten auf 15 Kinder zu beschränken, dazu fehlt natürlich das Geld auch in Zukunft.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 27. Juni 2012

Einführung der Maut beunruhigt Göteborger

Nachdem die Einführung der Maut in Göteborg bereits in sechs Monaten erfolgen wird und nun auch die Zahlstellen allgemein bekannt sind, stellten die Autofahrer Göteborgs und seiner Umgebung fest, dass zwar der Bezirk für den die Maut eingeführt wurde in manchen Punkten unlogisch ist und nicht überall der Eindämmung des Verkehrs oder einer besseren Umwelt dient, sondern dort nur zu Einnahmen führen soll, haben die gleichen Personen auch festgestellt, dass die Planer keine kleinste Nebenstraße vergessen haben über die man eine Zahlstelle umfahren könnte.

Das Straßenverkehrsamt betont dabei, dass die Zahlstellen natürlich in der Hinsicht geplant wurden, dass ab 1. Januar nicht Wohngegenden belastet werden, sondern jeder, der in die Stadt will auch bezahlen muss, damit das geplante Infrastrukturpaket finanziert werden kann. So nebenbei würde dabei auch der Verkehr flüssiger laufen und die Umwelt verbessert. Dass die Hälfte der Politiker, die für die Maut stimmten, die die normalen Göteborger bezahlen müssen, innerhalb der Zone wohnen und daher weiterhin selbst bis zur nächsten Straßenecke kostenlos ihr Auto nehmen können und die Umwelt belasten, wie auch die reichere Schicht der Stadt, scheint nur ein Zufall zu sein.

Sehr beunruhigt sind jedoch all jene, die von einer Seite der Stadt auf die andere fahren müssen und dann von ihren 16.000 Kronen Lohn brutto allein 1000 für die Maut ausgeben müssen und von den Verantwortlichen zu hören bekommen, dass die Durchschnittskosten der Autofahrer in Stockholm monatlich nur bei 100 Kronen liegen, in Göteborg aber alle wichtigen Verkehrsverbindungen durch die Stadt führen und die Stadtpolitiker Umgehungsstraßen kategorisch verweigern. Einige der Betroffenen sehen sich kaum, vor allem im Winter, in der Lage die 15 Kilometer zur Arbeit mit dem Fahrrad zu fahren und entsprechende Busse sind bisher nicht einmal geplant, da sich die Strecken nicht lohnen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 4. Oktober 2011

Junger Elch irrt durch Göteborger Straßen

Es geschieht sehr selten, dass sich ein Elch in die Innenstadt Göteborgs verirrt, wie gestern Nachmittag, als ein Jungtier wie aus dem Nichts plötzlich im Vasaparken auftauchte und dann entlang der Hauptverkehrsstraßen durch die Stadt wanderte. Glücklicherweise entstand durch das Jungtier weder eine Panik noch ein Verkehrschaos bis die herbeigerufenen Polizei dem Elch folgen konnte und dabei den Verkehr absicherte.

Der Elch, ziemlich verwirrt durch den regen Straßenverkehr, bummelte durch die Grünflächen, die sich entlang einiger Hauptverkehrsstraßen ziehen, bis zum Järntorget, dann entlang dem Göta Älv zum Fährhafen, an dem die Boote nach Dänemark ablegen und machte sich dann auf den Weg nach Westschweden, wo ihn nur noch einige Kilometer von der freien Natur trennten.

Die Polizei hatte während der letzten Strecke durch die Stadt einen Jäger zu Hilfe gerufen, der das Tier bei Eintritt einer bedeutenden Gefahr erlegen sollte, wobei der Auftrag jedoch lautete den Elch möglichst unbeschadet durch Göteborg zu bringen. Aber auch ohne dass jemand der Beobachter eine ernsthafte Gefahr für den Verkehr oder Personen entdecken konnte, wurde das Jungtier dann vom Jäger erlegt noch bevor es die Freiheit wieder erlangen konnte.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 31. August 2011

Västtrafik will eigene Kontrollen einführen

Nachdem bei den diesjährigen Kontrollen der Busse, die im Västra Götaland für Västtrafik unterwegs sind, rund 90 Prozent der Fahrzeuge Fehler aufwiesen, die die Sicherheit der Passagiere gefährden, will nun Västtrafik eigene Kontrollen einführen, die dazu führen sollen, dass die bei ihnen unter Vertrag stehenden Unternehmen ihre Busse korrekt und regelmäßig warten.

Bei Kontrollen der Verkehrspolizei vom 17. bis zum 19. August wiesen 26 von 31 Bussen insgesamt 145 teils bedeutende Probleme auf. Den Rekord führten zwei Busse des neu gegründeten Unternehmens Terminal G in Göteborg, da einer der Busse der Gesellschaft 18 und der andere 17 Mängel aufwies. In sehr vielen Fällen handelte es sich um Bremsprobleme, die Hydraulik, Öldichtungen und Beleuchtungsprobleme.

Bereits in naher Zukunft will nun Västtrafik eigene Kontrolleure beschäftigen, die permanent Stichproben bei Linienbussen unternehmen, sowohl angemeldete als auch unangemeldete, damit die Sicherheit der Fahrgäste wieder gewährleistet ist. Gegenwärtig haben über die Hälfte der Passagiere von Västtrafik kein Vertrauen in die Sicherheit der Busse und die Busunternehmen.

Herbert Kårlin

Dienstag, 5. Juli 2011

Hohe Quote an Verkehrstoten im Västra Götaland

In den ersten sechs Monaten des Jahres verzeichnet man in Schweden 147 Tote im Straßenverkehr, 28 Prozent mehr als im Vorjahr in der gleichen Periode, als man 115 Verkehrstote zählte. Während bereits diese Zahl zu denken gibt, da das Straßenverkehrsamt im vorigen Jahre zahlreiche vorbeugende Maßnahmen in Angriff nahm, so ist die Situation im Västra Götaland geradezu erschreckend.

Mit bisher 34 Verkehrstoten im Västra Götland hat sich die Anzahl der Toten innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und liegt damit auch weit über Skåne, das mit 20 Verkehrstoten dieses Jahr an zweiter Stelle der Statistik liegt. Mit diesen Zahlen wurde die Tendenz der vorhergehenden Jahre geradezu umgekehrt.

Die Ursachen dieser Tendenz sind allerdings wenig bekannt und lassen daher jede Spekulation offen. Während man im Västra Götaland das Problem vor allem beim steigenden Verkehr sucht, spricht man national mehr von der schlechten Infrastruktur im Västra Götaland, was sich auch im Falle Göteborg zeigt, wo der schwerste Autoverkehr zwangsweise durch die Stadt geleitet wird.

Herbert Kårlin