skip to main |
skip to sidebar
Ab dem 16. Mai 2011 bekommen die Paddan in Göteborg Konkurrenz mit dem Boot Lotsen 1, das jedoch nicht an der Kungsportsbron ablegt, sondern neben dem Erlebnismuseum Maritiman, das sich am Göta Älv neben der Oper befindet.Mit Lotzen 1 kommt für die Besucher Göteborgs eine sehr attraktive Konkurrenz, die die gleiche Runde nimmt wie die Paddan, jedoch auch an der Feskekôrkan und am Kungstorget anhält um Reisende zu- und aussteigen zu lassen, die die Reise dann an jeder Anlegestelle unterbrechen können.Eine weitere Neuerung ist, das Lotsen 1 nur etwas über die Hälfte dessen von dem kostet was die Paddan kosten und das Ticket den ganzen Tag über gültig ist. Die Führung sind vorerst nur in Englisch und Schwedisch vorgesehen und sind vor allem auf die Geschichte Göteborgs ausgerichtet.Herbert Kårlin
Beim diesjährigen Vallgravsmete in Göteborg, das jährlich zu Christi Himmelfahrt stattfindet und vor allem jungen Leuten das Angeln als Hobby näher bringen soll, wurde dieses Jahr an der Feskekôrka ein unerwarteter Fang an Land gezogen, der erneut beweist, dass sich das Wassermilieu Schwedens ändert.Einer der Fischer hatte eine Schwarzmund-Grundel (Neogobius melanostomus) an der Angel, einen Fisch, der ursprünglich nur im Kaspischen Meer und dessen Flussmündungen vorkommt und am Grunde der Gewässer lebt. Der bis zu 25 cm lange Speisefisch ernährt sich vor allem von kleinen Krebsen, Würmern und Fischeier. Falls sich der Fisch vermehrt und permanent im Rosenlundskanal in Göteborg ansiedelt, ist zu befürchten, dass dort einheimische Fischarten verdrängt werden.Veränderungen im Meeresmilieu, die einheimische Arten bedrohen, wurden während der letzten Jahren immer häufiger an der schwedischen Westküste entdeckt. Die japanische Auster (Crassostrea gigas) ist dabei einheimische Austern völlig zu verdrängen, die Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) bevölkert immer grössere Strecken der schwedischen Küste und die Rippenqualle (Mnemiopsis gardeni) bedroht bereits Fischbestände Skandinaviens.Herbert Kårlin
Das städtische Gothnet (Gothenburg Wireless) und die britische Firma The Cloud versprechen, gegen entsprechende Gebühren, dass man von der Innenstadt Göteborgs aus jederzeit drahtlos surfen kann. GP hat nun die Leistungen dieser beider Anbieter, die immerhin bis zu 6 Euros pro Surfstunde verlangen, mit einem iPod und zwei Laptops getestet.Das Ergebnis ist niederschmetternd, denn außer am Hauptbahnhof ist die versprochene Leistung nur im Traum zu erhalten. Die auf der Karte angegebenen Gebiete Gustaf Adolfs torg, Svenska Mässan, Järntorget und der Stenaterminalen bieten selbst dem stärksten Computer mit der besten Ausrüstung keine Verbindungsmöglichkeit, eben so wenig wie die Feskekôrkan.Aber selbst an den Stellen wo man sich einkoppeln konnte war kaum eine Geschwindigkeit von über 2 Mbit/s zu erreichen. An einigen Stellen konnte man selbst ein Netzwerk finden, aber leider konnte man darauf, trotz Bezahlung, nicht zugreifen. Ein Glück, dass es in Göteborg die Bibliothek gibt, wo Besitzer der Lesekarte einen kostenlosen Zugang zum Netz finden können.Herbert Kårlin