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Samstag, 29. Juni 2013

Neue Methode des Taschendiebstahls in Göteborg

Jede Woche werden bei der Göteborger Polizei bis zu 170 Taschendiebstähle angezeigt. Obwohl die Hauptsaison für die Diebe erst begonnen hat, konnte man daher während der ersten sechs Monate des Jahres bereits 2700 gemeldete Fälle zählen bei denen die Diebe jedoch nur in Ausnahmefällen gefunden werden konnten, da sie in der Regel zu zweit arbeiten, denn der Täter gibt die Ware so schnell wie möglich an einen Helfer, damit man das belastende Material nie im Besitz des Täters nachweisen kann und diesen daher, trotz Zeugenaussagen, gehen lassen muss.

Nachdem jedoch die Bewohner Göteborgs mittlerweile ihre Geldbörsen und Smartphones an immer sichereren Stellen aufbewahren, damit Taschendiebe nicht mehr zugreifen können, haben diese in diesem Jahr eine neue Methode gefunden und die Zielgruppe gewechselt. Vor allem im Einkaufszentrum Nordstan und der Einkaufsstraße Kungsgatan werden immer häufiger Frauen mit Kinderwagen Opfer der Taschendiebe.

Die Täter beobachten aus nächster Nähe junge Frauen mit Kinderwagen an oder in denen die Frauen ihre Taschen unterbringen. Sobald dann jedoch eine Frau dem Wagen kurz den Rücken wendet um in ein Schaufenster zu sehen oder eine Ware genauer zu betrachten, reicht ein schneller und gezielter Griff nach der Geldbörse oder dem Smartphone. Da die betroffenen Frauen den Diebstahl in der Regel erst später bemerken, sind die Diebe dann längst in der Menge verschwunden.

Herbert Kårlin

Dienstag, 7. August 2012

Steigender Taschendiebstahl in Göteborg

Während der letzten fünf Jahre  ging der Taschendiebstahl in Göteborg um 36 Prozent nach oben, wobei sich jedoch die größte Steigerungsrate zwischen 2011 und 2012 bemerkbar machte, denn wenn man die beiden Monate Juni und Juli diesen Jahres mit jeden des Vorjahres vergleicht, so wurden allein in dieser Zeit 25 Prozent mehr Taschendiebstähle angemeldet als vor einem Jahr, was sowohl den Bewohnern Göteborgs als auch seinen Besuchern zu denken geben sollte.

Während der beiden bisherigen Sommermonate gingen bei der Göteborger Polizei bereits 1250 Anzeigen ein, wobei man hierbei auch mit einer hohen zusätzlichen Dunkelziffer rechnen muss, da kleiner Taschendiebstähle nur selten angezeigt werden und viele Bestohlene auf eine Anzeige verzichten, weil man die Täter ohnehin nur in Ausnahmefällen findet. Moderne Taschendiebe halten sich in Göteborg vor allem dort auf, wo sie schnell in der Menge verschwinden und leicht unaufmerksame Opfer ausfindig machen können.

Dass Taschendiebstahl immer häufiger wird, hängt natürlich auch damit zusammen, dass immer mehr Personen wertvolle Gegenstände wie Smartphones, Leseplatten und teure Digitalkameras mit sich herumtragen, die nicht nur einen sehr hohen Marktwert haben, sondern von professionellen Dieben oft auch leicht zu stehlen sind, zumal moderne Diebe ihre Opfer oft in Gespräche verwickeln und sie damit ablenken, während ein Komplize dann zur Tat greift. Nach der Polizei arbeiten die Diebe ständig neue Methoden aus.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 27. April 2011

Steigender Taschendienstahl in Göteborg

Allein während der ersten drei Monate des Jahres stiegen die bei der Polizei gemeldeten Taschendiebstähle im Großraum Göteborg um 13 Prozent. In der Innenstadt gingen sogar 24 Prozent mehr Anzeigen wegen Taschendiebstahl bei der Polizei ein als im gleichen Zeitraum des vorigen Jahres.

Die Polizei vermutet, dass es sich bei den Dieben um organisierte Banden, vor allem aus Rumänien und Bulgarien, handelt, die bereits in anderen europäischen Städten ihre Beute suchen, da sich die Techniken und die Zielgruppe in allen Details ähneln.

Opfer sind insbesondere ältere Personen, die in Warenhäusern oder auf der Straße, in sehr brüchigem Englisch, nach einer Auskunft gefragt werden. Der Dieb, dessen Tat oft von anderen Helfern in der Nähe vom Einblick geschützt wird, stellt sich meist sehr eng an das Opfer, das die Tat dann erst nach einigen Minuten entdeckt, wenn der Täter längst wieder in der Menge verschwunden ist.

Herbert Kårlin

Sonntag, 17. April 2011

Steigende Klein-Kriminalität in Göteborg

Im vorigen Jahr wurden 35.293 kleinkriminelle Taten in Göteborg bei der Polizei angezeigt, also nahezu zehn Prozent mehr als vor fünf Jahren. Auch wenn allgemeine Unruhen und Gewaltverbrechen häufig an Randgebieten der Stadt eintreffen, so ist die Kleinkriminalität vor allem auf das Zentrum der Stadt konzentriert.

An der Spitze der Schäden stehen Schmierereien in Bussen und Straßenbahnen, was trotz der Installation von Überwachungskameras in den Fahrzeugen kaum rückläufig ist, zumal die Identität der Täter in den meisten Fällen nicht eindeutig festgestellt werden kann.

In der Innenstadt Göteborgs riskiert man vor allem Taschendiebstahl (3011 Fälle im Jahr 2010), Diebstähle aus Fahrzeugen (2767 Fälle), Sachbeschädigung an Fahrzeugen und Fahrraddiebstähle. Wohnungs- und Hauseinbrüche sind in der Innenstadt mit insgesamt 33 Fällen im vorigen Jahr dagegen relativ selten.

Herbert Kårlin