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Sonntag, 10. Juni 2012

Minister besuchen die Schären Göteborgs

Nachdem die Regionalregierung des Västra Götaland und das Umweltgericht dem schwedischen Militär die Genehmigung erteilten die Schießübungen in den südlichen Schären Göteborgs erheblich auszudehnen, ungeachtet der Umweltrisiken für das Meeresmilieu, den Lärmbelästigungen für die Bewohner und den Einschränkungen hinsichtlich der touristischen Entwicklung der Schären, kann nur noch die Regierung diese Entscheidung aufheben.

Der Göteborger Stadtrat hat sich daher einstimmig dafür ausgesprochen die Umweltministerin Lena Ek und die Verteidigungsministerin Karin Engström zu einem Besuch in Göteborg und auf den südlichen Schären einzuladen und ihnen damit die Chance zu bieten das betroffene Gebiet mit eigenen Augen zu sehen und in einem Gespräch, auch mit den Bewohnern der Inseln, mehr über die Problematik mit den Schießübungen zu erfahren.

Lena Ek hatte sich am 23. März des Jahres erstmal zur Frage der Schießübungen ausgesprochen und erklärt, dass die Entscheidung der Regierung mindestens ein Jahr dauern kann. Erstaunlich war, dass die Umweltministerin am Tag ihrer Erklärung nicht darüber informiert war, dass im betroffenen Gebiet auch rund 5000 Personen permanent wohnen. Die Umweltministerin muss auch darüber entscheiden ob die ausgedehnten Übungen in den Schären mit der schwedischen Umweltpolitik und den europäischen Vereinbarungen in Einklang stehen.

Herbert Kårlin

Montag, 30. Januar 2012

Bojen unterstützen die Meeresforschung im Västra Götaland

Um ein Gesamtbild des Meeresmilieus vor dem Västra Götaland zu gewinnen, will das Meteorologische Institut ab Herbst Bojen zu Hilfe nehmen, deren Messungen über eine längere Epoche hinweg Auskünfte über die Entwicklung und die Einflüsse des Meeres liefern können. Mit Hilfe dieser Methode sollen auch Umweltbedrohungen rechtzeitig erkannt werden um Maßnahmen dagegen vorbereiten zu können.

Forscher des SMHI (Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut) in Göteborg wollen im Kostermeer und vor Måseskär Bojen verankern, deren Sensoren, unter anderem, Wassertemperatur, Salzgehalt, Säureniveau und Strömungen messen und diese stündlich an die Zentrale in Göteborg weiterleiten. Ergänzende Auskünfte kommen durch die kontinuierliche Aufzeichnung des Wasserstandes und der meteorologischen Wetterbeobachtungen.

Die Göteborger Forscher gehen davon aus, dass ein besseres Verständnis des Meeresmilieus und seiner Änderungen dabei helfen können zukünftige Gefahren rechtzeitig voraussehen zu können. Vor allem Aussagen zur Anreicherung von Säuren und die Algenvermehrung können wichtige Hinweise bieten. Das Projekt ist langfristig angelegt, da nur eine langfristige Beobachtungen relativ sichere Aussagen zulassen.

Herbert Kårlin

Sonntag, 3. Juli 2011

Badeplätze in Göteborg weiterhin nicht behindertenfreundlich

Diesen Sommer sollten zum Bad auf Lilla Amundön in Göteborg zweit weitere Badeplätze am Meer hinzukommen, die mit Rampen ausgestattet werden, damit auch Behinderte leichten Zugang zu Göteborger Badeplätzen erhalten und besser vom Sommer nutzen können.

Die Pläne für Sillvik und am Härlanda Tjärn mussten nun jedoch erneut auf Eis gelegt werden, da die Regionalregierung des Västra Götalands eine Studie fordert, die belegt, welchen Einfluss Rampen auf die Meeresökologie haben und inwiefern sie das Meeresmilieu beeinflussen. Diese Studie können nun jedoch nicht mehr zum Sommer fertiggestellt werden.

Behinderte müssen auf Grund dieser Entscheidung ein weiteres Jahr warten bis die beiden Bäder, sowie das Hovåsbadet, das ebenfalls Rampen installieren will, nun auch behindertengerecht ausgestattet werden können. Bisher können Behinderte nur unter größeren Schwierigkeiten und mit Hilfe anderer, außer auf Lilla Amundön, an einigen wenigen Badestränden Göteborgs das Wasser erreichen.

Herbert Kårlin