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Donnerstag, 20. Februar 2014

Windkraftprobleme in Göteborg

Gegen den geplanten Windpark in den Schären Göteborgs haben die Bewohner, Naturschützer und Fischer nun einen mächtigen Verbündeten gefunden mit dessen Hilfe sie nicht rechneten, denn nun spricht sich auch der Göteborger Hafen gegen die Windkraftwerke aus, da diese die Schiffahrt des größten skandinavischen Hafens stören können, da ein Teil der Gesamtanlage zu nahe an der Fahrrinne liegt.


Vor dem Umweltgericht in Göteborg fordert der Hafen der Stadt, dass die Fahrrinne für die Schiffe zu denen auch die größten Frachter der Welt gehören, eine Breite von 400 Metern haben muss und nicht, wie von Göteborg geplant, 200 Meter, da nach dem Seefahrtsamt ausser der direkten Fahrrinne eine Sicherheitsabstand von zusätzlich je 100 Metern auf beiden Seiten vorhanden sein muss, der bei eventuellen Unfällen oder Katastrophen absolut notwendig sein kann.

Der Göteborger Hafen argumentiert hierbei mit einem nationalen Interesse der Seefahrt und weist darauf hin, dass unter den angegebenen Umständen das geplante Gebiet für den Windpark bedeutend schrumpft. Zudem fordert der Hafen Garantien, dass die sehr hohen Kraftwerke nicht auf die Fahrrinne fallen können und erklärt, dass es unter gewissen Umständen auf Grund der Sicherheit für die Seefahrt notwendig sein kann, die Rotoren zeitweise zu stoppen, was bedeutet, dass man nicht mit der vollen Nutzung des Windparks rechnen kann.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 9. September 2013

Mehrere Schießereien in Göteborg

Nachdem am Mittwoch in Göteborg zwei Personen auf offener Straße erschossen wurden, am Freitag auf eine Person geschossen wurde, in der Nacht zum Samstag eine weitere Person ins Bein geschossen wurde und am Sonntag bereits zwei weitere Schießereien in der Stadt gemeldet wurden ohne dass die Polizei bisher auch nur einen der Täter finden konnte, will man nun daran arbeiten den Bewohnern der betroffenen Stadtteile wieder Vertrauen in die Stadt zu bieten.

Am Montag Abend wollen sich nun Polizei und der Stadtrat zu einer außerordentlichen Sitzung treffen um sowohl die bisherigen Fälle an Schießereien zu besprechen als auch eine Strategie auszarbeiten, da dazu führen soll, dass die Bürger zu beruhigen, die sich in den betroffenen Stadtteilen kaum noch auf die Straße trauen, nicht zuletzt deswegen, weil die Schüsse am Sonntag Nachmittag in der Nähe einer Kindergruppe abgegeben wurden.

Nur in diesem Jahr zählte die Polizei in Göteborg und seiner näheren Umgebung 30 Schießereien deren Ursachen zum Teil nicht geklärt sind und zum Teil auf Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Banden zugeordnet wird. Da die Aufklärungsquote der Fälle gewissermaßen unbedeutend ist, obwohl bereits die Reichspolizei eingeschaltet wurde, ist zu befürchten, dass diese Art der Gewalt sich in gewissen Teilen Göteborgs weiter ausdehnt und die Angst der Bürger steigert.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 29. August 2013

Kreuzfahrtschiff bekommt in Göteborg Probleme

Als die Inspektoren des schwedischen Verkehrsamts am Dienstag das im Freihafen liegende Kreuzfahrtschiff M/S Funchal inspizierten, kurz bevor die Passagiere zu den Fjords in Norwegen aufbrechen wollten, war das Ergebnis, dass das Fahrzeug wegen bedeutenden Sicherheitsproblemen am Auslaufen gehindert wurde. Und da die Probleme auch am gestrigen Mittwoch nicht beseitigt waren, bedeutete dies, dass die Passagiere gestern das Schiff verlassen konnten ohne dass dieses auch nur einen Meter zurückgelegt hatte.

Die in Portugal registrierte M/S Funchal hatte bereits früher Probleme aufgewiesen und lag deshalb längere Zeit in Portugal um wieder auf Schuss gebracht zu werden. Was die Werft dort leistete, ist unbekannt, denn in Göteborg funktionierte die Sprinkleranlage nicht, ein Fehler in den elektrischen Leitungen verhinderte, dass sich die Türen schlossen, die bei Problemen das eindringende Wasser aufhalten sollten und so nebenbei hatten die Kabinen, wenn überhaupt, nur kaltes Wasser und ein Großteil der Toiletten waren ganz außer Funktion.

Vielleicht wären die Probleme mit guten Handwerkern noch innerhalb von wenigen Tagen behoben gewesen, aber bei einer Kontrolle stellte die Behörde zudem fest, dass die M/S Funchal selbst in Portugal keine Genehmigung für den Personentransport erhalten hatte und daher gar nicht als Kreuzfahrtschiff unterwegs sein durfte. Die Zukunft des Schiffes ist nun sehr ungewiss, denn ohne Genehmigung aus Portugal wird es für die M/S Funchal sehr schwierig werden den Göteborger Freihafen wieder verlassen zu dürfen. Dass bereits am kommenden Montag eine neue Kreuzfahrt nach Schottland damit aufbricht, scheint jedenfalls aussichtslos.

Herbert Kårlin

Montag, 18. März 2013

Göteborger fühlen sich in ihrer Stadt nicht sicher

Obwohl die Politiker Göteborgs das städtische Unternehmen Trygg gründeten, das die Stadt in ein Gebiet verwandeln soll in dem man sich sicher fühlt und Gemütlichkeit findet, zeigt die Statistik, dass die Göteborger mehr Angst vor einem Übergriff oder einem Überfall haben als die Bewohner Stockholms, obwohl in Stockholm die Statistik eine höhere Kriminalität ausweist und weitaus mehr Raubüberfälle zählt als Göteborg.

Der Stadtrat, allen voran der Sozialdemokrat Dario Espiga, erklärte gegenüber der Göteborger Tageszeitung GP, dass man die Ursachen für das Gefühl der Unsicherheit suchen muss und dann Wege finden wird um diese Angst abzubauen. Die Ursache der Angst der Göteborger suchen die Politiker der Stadt verschiedener Schattierung bei den vielen Grünanlagen der Stadt und natürlich der Berichtserstattung der Presse, die, in ihren Augen, diese Angst provoziert indem jeder Überfall auf der ersten Seite landet.

Dario Espigas und Jonas Ransgård sehen ein sicheres Göteborg im Ausbau des Überwachungssystems durch Kameras, damit man die Täter ausfindig machen kann statt sich wirklich an die Ursache der Probleme zu machen, denn die Unsicherheit der Göteborger entsteht durch kaum beleuchtete Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen, da die Stadt Energie sparen will - und die Bürger haben Angst vor menschenleeren Plätzen auf denen man nachts nie einen Polizisten patrouillieren sieht, da diese Plätze mit Autos nicht anzufahren sind.

Herbert Kårlin

Montag, 27. Februar 2012

Bombenverdacht auf Göteborger Flughafen

Als gestern gegen zwei Uhr auf dem Göteborger Flughafen Landvetter beim Routine-Röntgen einer Reisetasche ein verdächtiges Objekt zeigte, das unter Umständen eine Bombe sein konnte, wurde unmittelbar die Göteborger Polizei informiert und die Flughalle für Auslandsflüge gesperrt. Nach Bewertung von Polizei und Flughafen wurden wenig später alle Flugzeuge nach Göteborg umgeleitet und die Abflüge eingestellt.

Erst nach etwa vier Stunden stellte sich dann heraus, dass die Reisetasche keinerlei gefährlichen Gegenstände beinhaltete und der Besitzer der Tasche in keiner Weise eines geplanten Verbrechens verdächtig ist und der Flugverkehr konnte wieder in Gang kommen, auch wenn ein Teil der über 2000 Passagiere erst im Laufe des heutigen Morgens zum geplanten Ziel aufbrechen kann.

Während die blockierten Passagiere zwar die Sicherheitsvorkehrungen verstehen, so kritisieren sie die extrem schlechte Auskunft, die über Lautsprecher, die zudem zu leise eingestellt waren, verbreitet wurde. Der Flughafen schiebt die Schuld auf die Polizei, da nur diese den Flughafen wieder öffnen durfte und über die nötige Information verfügte und sieht daher keinen Anlass für Kritik, auch wenn es nicht zuviel erwartet wäre, wenn man die wartende Masse zumindest darüber informiert hätte, dass die Behinderungen einige Stunden anhalten können, was in solchen Fällen üblich ist.

Herbert Kårlin

Mittwoch, 14. September 2011

Göteborger Hafen gilt als Sicherheitshafen

Nach dem Attentat am 11. September 2001 verlangte die USA, dass die europäischen Häfen ihren Sicherheitsstandard erhöhen müssen, wenn die Schiffe, die die europäischen Häfen verlassen, Amerika als Direktroute anlaufen wollen. Der Göteborger Hafen war, auch auf Grund der eigenen erhöhten Sicherheit, einer der ersten Häfen Europas, die den Forderungen der USA gerecht wurden.

Eine Doktorarbeit von Mattias Wengelin an der Universität in Lund belegt nun, dass diese Sicherheitsvorkehrungen, über die bisher nur sehr wenige europäische Häfen verfügen, auch ein bedeutender Konkurrenzvorteil ist. Da Waren, die in Göteborg verladen werden, direkt in die USA geliefert werden können, wählen immer mehr Unternehmen Göteborg für die Verschiffung.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Göteborger Hafen beruhigen jedoch nicht nur die amerikanischen Behörden und machen Göteborg daher zu einem seriösen Partner, sondern auch die skandinavischen Unternehmen bevorzugen für ihre Lieferungen einen Hafen, der ihnen einen hohen Sicherheitsstandard garantiert. Dies ist umso bedeutender, wenn man bedenkt, dass 90 Prozent des internationalen Handels zu See erfolgt.

Herbert Kårlin

Montag, 27. Dezember 2010

Volvo in Göteborg wieder im Aufwind

Volvo plant im nächsten Jahr wieder mehr Autos zu bauen. Das Göteborger Unternehmen mit chinesischem Eigner will im Jahr 2011 wieder 400.000 Autos verkaufen, was gleichzeitig bedeutet, dass die Firma im kommenden Jahr 500 neue Arbeitsplätze schaffen wird, sowohl im Dienstleistungsbereich als auch in der Fertigung.

Gleichzeitig sind jedoch auch einige Veränderungen zu erwarten, da Volvo in Zukunft auf weniger Produkte setzten will, die jedoch in hochklassigen Versionen auf den Markt kommen werden. Das Unternehmen setzt dabei auf Luxus in skandinavischer Verpackung, Anwenderfreundlichkeit und Sicherheit.

Der Verkauf der zukünftigen Volvos richtet sich an einen internationalen Markt der gehobenen Klasse, wobei auch der amerikanische Käufer neu erobert werden soll. Volvo wird, nach Geschäftsführer Stefan Jacoby, in Zukunft wieder ein internationales Symbol für Wohlstand sein und den Fahrern der Fahrzeuge ein gewisses Prestige verleihen.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Verstärkte Sicherheit beim Halbmarathon GöteborgsVarvet 2011

Nachdem sich mittlerweile 58.000 Läufer für den Halbmarathon GöteborgsVarvet am 21. Mai 2011 eingeschrieben haben, können die Veranstalter keine weiteren Anmeldungen mehr entgegennehmen und Interessenten müssen bereits auf den Lauf im Jahre 2012 warten.

Nach den Problemen, die die plötzliche Hitze dieses Jahr beim GöteborgsVarvet mit sich brachte, arbeiten die Veranstalter nun an Sicherheitsfragen für die Läufer. Schon heute steht fest, dass die Wasserstellen ausgebaut werden, mehr Krankenzelte mit Fachpersonal an der Piste aufgestellt werden und die Zufahrt für Krankenwagen verbessert und neu organisiert werden muss.

Nachdem im Jahre 2010 sechzig Läufer im Krankenhaus behandelt werden mussten und eine überdurchschnittliche Menge an Kreislaufkollapsen beim Göteborger Halbmarathon verzeichnet wurden, überdenken die Veranstalter auch ein Gesundheitszeugnis von den Teilnehmer zu fordern, damit nur noch gesunde Läufer an den Start gehen können.

Herbert Kårlin

Montag, 14. Juni 2010

Höhere Sicherheit bei RIB-Booten in Göteborg

Ausflüge mit RIB-Booten gehören mit zu den bedeutendsten Attraktionen Göteborgs während der Sommermonate, und dies, obwohl die Steuermänner oft mehr an einen Hochgeschwindigkeitsrekord denken als die Sicherheit der Passagiere und damit auch Unfälle riskieren, die bisweilen selbst das Leben der Passagiere aufs Spiel setzten.

Diese Situation soll sich nun spätestens zur nächsten Saison im Jahre 2011 ändern, da die bisherige rein theoretische Prüfung der Bootsführer durch einen Eignungstest und eine praktische Prüfung ergänzt werden soll. Auf diese Weise soll die Sicherheit der Passagiere an erste Stelle gesetzt werden und Personen, die nur die Geschwindigkeit im Blut haben, von der Ausübung des Berufes ausgeschlossen werden.

Die Eigner der RIB-Boote begrüßen diese Entwicklung und arbeiten bei der Ausarbeitung der neuen Regeln eng mit der Seesicherheit zusammen. Auch wenn die Sicherheit und das Vergnügen der Passagiere der RIB-Boote in Zukunft steigen wird, so müssen sich die Teilnehmer der Ausflüge dennoch im Klaren darüber sein, dass sie ein gewisses Eigenrisiko tragen, denn bei Unfällen müssen sie sich an die eigene Versicherung wenden, da die Booteigner nur sich selbst gegen Rückgriffrechte von Passagieren absichern und normalerweise über keine Passagierversicherung verfügen.

Herbert Kårlin

Freitag, 7. Mai 2010

Ungewollter Crashtest mit Volvo S60 in Göteborg


Als am Donnerstag Volvo seinen verkehrssicheren Volvo S60 weltweit als Sicherheitsauto vorstellen wollte, das in der Lage ist beim Auftauchen von Hindernissen selbständig zu bremsen und damit Unfälle zu verhindert, fuhr das Fahrzeug auf dem Volvo-Testgelände ungebremst auf einen stehenden Lastwagen auf. Da eine Puppe als Fahrer diente, kam es zu keinen Verletzten.

Nachdem bereits rund 400 Tests erfolgreich endeten und der S60 dabei immer rechtzeitig zum Stehen kam, bleiben nun viele Fragen offen. Sicher ist, dass dieser Test vor der Weltpresse beweist, dass man mit absoluter automatischer Sicherheit auch beim Volvo S60 nicht rechnen kann und ein Fahrer immer noch Reaktionsfähigkeit haben muss und für Fahren und Bremsen selbst verantwortlich ist. In dieser Hinsicht kann man diesen Test daher selbst als erfolgreich betrachten.

Die Ursache für den Crash ist unbekannte, zumal nur ein Kleinigkeit bei der Vorbereitungen des Tests ungewöhnlich war. Da die Batterie des S60 vor dem Test entladen war, wurde sie im Schnellverfahren geladen, was unter Umständen zur Funktionsstörung führen konnte. Ob die rote Lampe am Armaturenbrett, die den Fahrer auf Störungen im elektronischen System hinweist, funktionierte, konnte die Puppe leider nicht beantworten.

Herbert Kårlin

Donnerstag, 4. Februar 2010

Göteborg wird sicherer für Frauen

In Göteborg starten im Frühjahr vier Projekte, die Frauen die Angst davor nehmen sollen bei Dunkelheit nach Hause zu gehen oder auszugehen. Die vier Projekte verfügen im Jahr 2010 über zwei Millionen Kronen, die in erster Linie für eine verbesserte Beleuchtung und das Schneiden oder Entfernen von Büschen eingesetzt werden sollen.

Die vier Projekte werden jedoch nicht wie üblich von Verkehrsamt oder Stadträten beschlossen, sondern nach dem Wunsch der Frauen Göteborgs. In den Stadtteilen Kvillebäcken, Brämaregården und Biskopsgården liegen bereits mehrere Wünsche der dort wohnenden Frauen vor und die zu dunklen oder als unsicher empfundenen Stellen wurden erfasst.

Die Projekte für ein sicheres Göteborg betreffen jedoch die gesamte Stadt und schließen auch die als unsicher empfundenen Stellen an Fahrradwegen ein. Zusätzlich sollen flächendeckend psychologische Kurse angeboten werden, die den Frauen mehr Selbstwertgefühl geben, damit sie unbegründete Angstgefühle selbst meistern können.

Herbert Kårlin