Mittwoch, 15. Juni 2011

Blutmangel in Göteborger Krankenhäusern

Durch die erhärteten Regeln bei Blutspendern und die Ferienzeit wird das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus in Göteborg dieses Jahr erneut über zu wenige Blutreserven verfügen, was in einigen Fällen zum Tod von Patienten führen kann. Um das ganze Jahr über über genügend Blutreserven zu verfügen, benötigt die Stadt mindestens 5000 weitere, regelmäßige Blutspender.

Gegenwärtig verfügt Göteborg über rund 22.000 regelmäßige Blutspender, deren Anzahl jedoch im Sommer rückläufig ist, da sich viele von ihnen während dieser Zeit nicht in Göteborg aufhalten oder aber im Sommer eine Blutspende-Pause einlegen. Bereits voriges Jahr reichte die Anzahl dieser Spender im Sommer nicht für die Krankenhäuser der Stadt aus.

Voriges Jahr musste das Sahlgrenska Universitätskrankenhaus mehrmals erhebliche Blutmengen einkaufen, was die Kosten einer Behandlung erheblich in die Höhe treibt und mit einem Zeitverlust verbunden ist. Sollte daher nicht kurzfristig eine größere Menge an Sommer-Blutspendern gefunden werden, so müssen nicht vorrangige Operation verschoben werden, damit zumindest für akute Notfälle Blutreserven zur Verfügung stehen.

Herbert Kårlin

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