Freitag, 16. September 2011

Militär sucht U-Boot in den Schären Göteborgs

Nach militärischen Angaben wurde von einer ungenannten Privatperson in den nördlichen Schären vor Göteborg ein mutmaßliches U-Boot beobachtet, das sich nicht in schwedischen Gewässern aufhalten sollte. Diese Beobachtung wurde von der militärischen Führung so ernst genommen, dass sich mehrere Marineeinheiten unmittelbar auf den Weg Richtung Göteborg machten und nun seit Tagen Spuren dieses U-Boots suchen.

Eine feindliche U-Boot-Aktivität wurde seit den 80er Jahren nicht mehr in Schweden mit Sicherheit festgestellt, so dass es auch ungewöhnlich wäre, wenn sich nun erneut eine U-Boot zu Spionagezwecken vor Göteborg aufhalten würde und dann auch noch seinem Einsatz noch gewartet hätte bis, nach der Entdeckung, die schwedische Marine mit Spezialeinheiten in der entsprechenden Gegend ankommt.

Doppelt erstaunlich ist natürlich, dass ein feindliches U-Boot genau in der Gegend entdeckt wird, das schwedisches und internationales Militär für internationale Übungen auserkoren haben und der nahe Hafen Göteborgs als Sicherheitshafen eingestuft wurde, von dem aus Waren direkt in die USA transportiert werden können. Sicher machen jedoch die militärischen Einheiten, wie schon der übertriebene Einsatz der Sicherheitspolizei Säpo in der letzten Woche, Göteborg in der ganzen Welt bekannt, wenn auch als die unsicherste Stadt Schwedens.

Herbert Kårlin

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